17. Gynäkologisches Symposium in Bielefeld – Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung

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23.06.2026

Seit nunmehr 17 Jahren erfreut sich das zweitägige Symposium „Infektionen in Gynäkologie und Geburtsmedizin“ großer Beliebtheit. So kamen auch im November 2025 fast 150 Gynäkologinnen und Gynäkologen im Dr. Wolff Institut in Bielefeld zusammen, um den praxisrelevanten Vorträgen der hochkarätigen, interdisziplinären Referentinnen und Referenten zu folgen und gemeinsam zu diskutieren.

Der Termin für die nächste gynäkologische Fortbildung bei Dr. Wolff ist der: 06. & 07. November 2026.
Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet.

Den Auftakt des Symposiums bildete das vieldiskutierte Thema „Künstliche Intelligenz“. „Die KI wird uns für die nächsten Jahre und Jahrzehnte begleiten und die Medizin auch in unserem Fachbereich beeinflussen und verändern“, führte der wissenschaftliche Leiter des Symposiums, PD Dr. Volkmar Küppers, Düsseldorf in die Thematik ein. Unter dem provokanten Titel: „KI befundet demnächst Nativpräparate?“, setzte sich dann Prof. Werner Mendling aus Wuppertal kritisch mit den Herausforderungen moderner KI-Anwendungen auseinander. Sein Fazit: KI wird in vielen Bereichen der Medizin bereits erfolgreich angewandt, doch noch fehlt es den Patientinnen und Patienten an Vertrauen in die neue Technik und die deutsche Bürokratie legt neuen Anwendungen viele Steine in den Weg.

Mit dem Management der (drohenden) Frühgeburtlichkeit, befasste sich Dr. Janine Zöllkau aus Jena. Die Gynäkologin plädierte dafür, die gesundheitsfördernde Laktobazillen-Dominanz nach einer Antibiose umgehend wiederherzustellen und untermauerte ihr Anliegen mit Studien, welche die schützenden Effekte der vaginalen Probiotika-Gabe (z.B. Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien) belegen (1,2). Um die Bedeutung der B-Streptokokken für Schwangerschaft und Geburt ging es im Vortrag von Ap. Prof. DDr. Alex Farr, Wien. Eine vielversprechende Perspektive für den Schutz der Neugeborenen bietet dem Gynäkologen zufolge ein hexavalenter Konjugatimpfstoff für Schwangere, der in einer Phase-III-Studie getestet werden soll (3).

Aktuelle Ergebnisse zur Zervix-Diagnostik stellte Prof. Melanie Henes aus Tübingen anhand der Registerstudie der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie (AG-CPC) vor. In der von Dr. Küppers geleiteten Lernerfolgskontrolle befassten sich die Teilnehmenden mit dem Abklärungsalgorithmus der Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme (oKFE-RL).

Über die therapeutische Relevanz der Mikrobiomdiagnostik berichtete Priv.-Doz. Dr. Dr. Patrick Finzer, Düsseldorf. Wie der Mikrobiologe ausführte, beeinflusst die Zusammensetzung des vaginalen Mikrobioms nicht nur die Fertilität, sondern z.B. auch die Persistenz von Humanen Papillomviren (4,5). „Ohne Laktobazillen gibt es kein gesundes Mikrobiom“, betonte der Mikrobiologe und Laborarzt.

Dr. Barbara Eberz, aus Mürzzuschlag in Österreich referierte anschaulich, welch langen Leidensweg viele Patientinnen mit chronischem Beckenschmerzsyndrom durchleben müssen und welche multidisziplinären und multimodalen Therapieansätze erfolgversprechend sind. Wichtig ist der Gynäkologin zufolge, eine vertrauensvolle Beziehung zur Patientin aufzubauen und eine Chronifizierung durch möglichst frühzeitiges intervenieren zu vermeiden.

Für großen Zuspruch sorgte – wie schon in den letzten Jahren – der Vortrag von Dr. Ludwig N. Baumgartner aus Freising. Diesmal befasste sich der Gynäkologe mit dem Thema „Veränderung von Haut und Haaren: Phänomen des Alterns?“, das er auf amüsante und zugleich fachlich fundierte Art bearbeitete. Leicht verständlich legte Baumgartner die komplexen hormonellen Ursachen dar und verwies auf die Hormonersatztherapie als therapeutische Möglichkeit. Ein weiterer Ansatz, z.B. dem altersbedingten Haarausfall entgegenzuwirken, ist topisches Koffein, das die Durchblutung der Haarwurzel verbessern kann (6).

Interessante Einblicke in die Thematik der HPV-assoziierten und HPV-unabhängigen Präkanzerosen der Vulva bot der Vortrag der erfahrenen Pathologin Prof. Sigrid Regauer aus Graz, Österreich. Das patientenorientierte Management von sexuell übertragbaren Erkrankungen in Normal- und Risikokollektiven erläuterte die Expertin für sexuelle Gesundheit Isabel Mordhorst, Bochum.

Literatur

1 Baradwan S et al. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2023; 291:112–119

2 Kavak SB et al. Drug Des Devel Ther 2014; 8:1169–1173

3 Madhi SA et al. N Engl J Med 2023; 389:215–227

4 Haahr T et al. J Infect Dis 2019; 219(11):1809-1817

5 Finzer P et al. Geburtshilfe Frauenheilkunde 2023; 83(8):1017–1021

6 Fischer TW et al. Int J Dermatol 2007; 46(1): 27–35

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Neue Studie bestätigt Wirksamkeit von DMG und Coffein gegen erblich bedingten Haarausfall

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Haare auf einer Kopfhaut
05.09.2025

Das renommierte Journal of Cosmetic Dermatology hat nach intensiver Prüfung eine Studie zur Wirksamkeit von Dimethylglycin (DMG) und Coffein gegen erblich bedingten Haarausfall veröffentlicht („A Novel Approach Against Male Pattern Hair Loss With Topical Dimethylglycine Sodium Salt (DMG-Na) and Caffeine: Efficacy of a 24-Week, Double Blind, Randomized, Placebo-Controlled Trial“1). Die Studie markiert einen wichtigen Meilenstein in der Haarforschung.

Im Rahmen der 24-wöchigen, doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie konnte erstmals gezeigt werden, dass die Kombination aus DMG und Coffein Haarverlust bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) signifikant reduziert. Verglichen wurde ein Shampoo mit DMG-Na sowie Coffein mit einem äußerlich identischen Placebo-Shampoo ohne Wirkstoffe.

Insgesamt nahmen 154 erwachsene Männer mit diagnostiziertem erblich bedingtem Haarausfall teil. Die Probanden verwendeten das zugeteilte Shampoo einmal täglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Ein standardisierter Haaranalysetest zeigte: Männer, die das Shampoo mit DMG und Coffein verwendeten, verloren deutlich weniger Haare als die Vergleichsgruppe mit Placebo-Shampoo.

 „Die klinische Wirksamkeit dieses neuartigen Shampoos mit DMG und Coffein zeigt ein erhebliches Potenzial gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern und liefert vielversprechende Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Leonardo Celleno, Dermatologe und Präsident der Italian Association of Dermatology and Cosmetology (AIDECO).

Zudem zeigen tiefergreifende Phototrichogramm-Analysen einer Subgruppe (n=30) der Studienteilnehmer, dass das DMG-Na und Coffein haltige Shampoo signifikante Verbesserungen unter anderem auf die Haardichte im Vergleich zum Placebo und zum Start der Studie erzielt.

Alpecin und Plantur bringen Innovation ins Shampoo

Die Veröffentlichung der Ergebnisse im Journal of Cosmetic Dermatology unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz dieses innovativen Ansatzes und das Engagement der Dr. Wolff Group als Vorreiter für wissenschaftlich fundierte Innovationen in der Haarforschung.

Mit dem Alpecin Coffein DMG Shampoo und dem dazugehörigen Serum wird der innovative Wirkstoff DMG erstmals in Haarpflegeprodukten eingesetzt und macht die wissenschaftlichen Erkenntnisse für Verbraucher direkt zugänglich. Beide Produkte enthalten die patentierte Wirkkombination aus DMG und Coffein und eröffnen so Männern mit erblich bedingtem Haarausfall eine neue, wissenschaftlich geprüfte, effektive und gut verträgliche Option bei der Bekämpfung von Haarausfall.

Mit dem Plantur DMG Clinical Shampoo und Serum ist die patentierte Formel aus DMG und Coffein ab Herbst mit zwei neuen Produkten auch für Frauen verfügbar.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Details zu den Alpecin-Produkten gibt es unter: www.alpecin.de

  1. L. Celleno, C. Bussoletti, M. V. Tolaini, et al., “ A Novel Approach Against Male Pattern Hair Loss With Topical Dimethylglycine Sodium Salt (DMG-Na) and Caffeine: Efficacy of a 24-Week, Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Trial,” Journal of Cosmetic Dermatology 24, no. 8 (2025): e70390.  ↩︎

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Dr. Wolff Forschung stellt neuen Zahnpflege-Wirkstoff auf IADR General Session 2025 vor

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01.07.2025

Die Dr. Wolff Forschung hat auf der weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Tagung für zahnmedizinische Forschung, der IADR General Session 2025 in Barcelona, innovative Beiträge rund um einen neuen Wirkstoff für die Zahnpflege vorgestellt: Calciumhypophosphit.

Innovativer Wirkstoff für die Zahnpflege

Calciumhypophosphit, eine hoch wasserlösliche Calciumquelle, wurde in Barcelona erstmals in Studien in der Zahnpflege präsentiert. Neuste Ergebnisse zeigen, dass dieser Wirkstoff in vitro initiale Kariesläsionen effektiv remineralisiert und in Kombination mit Hydroxylapatit synergistische Effekte erzielt. Die effiziente Remineralisierung der Zähne durch Calciumhypophosphit basiert auf einer hohen Verfügbarkeit von Calciumionen in der Zahnpasta.

Die Beiträge aus der Dr. Wolff Forschung

In der Posterpräsentation Effects of Calcium Hypophosphite on Human Teeth in vitro erläuterte Dr. Joachim Enax, leitender Wissenschaftler im Bereich Oral Care der Dr. Wolff Forschung, wie Calciumhypophosphit in künstlichem Speichel offene Dentintubuli effektiv verschließt. Dies ist die wichtigste Grundvoraussetzung, um Schmerzempfindlichkeiten der Zähne effektiv zu reduzieren. Es konnte gezeigt werden, dass sich mit dem neuen Wirkstoff Calciumhypophosphit und den natürlichen Phosphationen aus dem Speichel spontan beim Zähneputzen neuer Zahnschmelz bildet.

Prof. Dr. Bennett T. Amaechi, Leiter der Abteilung für Kariologie, University of Texas Health, San Antonio/USA, stellte im Vortrag Efficacy of Calcium Hypophosphite in Remineralizing Initial Caries in vitro die Ergebnisse einer Studie in Kooperation mit der Dr. Wolff Forschung vor, die die Remineralisationsleistung von Zahnpasten mit Calciumhypophosphit und Hydroxylapatit im Vergleich zu fluoridbasierten Zahnpasten analysiert. Die Studie zeigt, dass die Kombination von Calciumhypophosphit mit Hydroxylapatit initiale Kariesläsionen effektiv remineralisiert und dabei eine wirkungsvolle Alternative zu herkömmlichen Ansätzen darstellt.

Dr. Erik Schulze zur Wiesche, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Dr. Wolff:
„Mit Calciumhypophosphit untersuchen wir einen im Bereich Oral Care neuen Wirkstoff, der das Potenzial hat, die Zahngesundheit nachhaltig zu verbessern. Die Ergebnisse, die auf der IADR General Session 2025 präsentiert wurden, zeigen erneut die Innovationskraft unserer Forschung.“

Bildunterschrift:
Präsentieren den innovativen Wirkstoff Calciumhypophosphit auf der IADR General Session in Barcelona: Dr. Erik Schulze zur Wiesche (Leiter Forschung & Entwicklung, Dr. Wolff Group), Dr. Pascal Fandrich (Labor-Wissenschaftler Oral Care, Dr. Wolff Group), Prof. Dr. Bennett T. Amaechi (Head of the Department of Cariology, University of Texas Health, San Antonio/USA) und Dr. Joachim Enax (Senior Scientist Oral Care, Dr. Wolff Group) (v.l.).

© Dr. Wolff Group/María Victoria De Vinco

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Phase II-Studie mit einer 1%igen-GPB-Creme gegen starkes Schwitzen unter den Achseln bei Jugendlichen erfolgreich abgeschlossen

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17.10.2024

Das Bielefelder Pharma-Unternehmen Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel hat sein Studienprogramm mit einer 1%igen Glycopyrroniumbromid-Creme (GPB) zur Behandlung von schwerer primärer axillärer Hyperhidrose mit einer Studie an 12- bis 17-Jährigen erweitert. Die überzeugenden Daten wurden im Rahmen des Kongresses der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vorgestellt.  

Primäre axilläre Hyperhidrose 

Das übermäßige, temperaturunabhängige und nicht steuerbare Schwitzen unter den Achseln, die sogenannte schwere primäre axilläre Hyperhidrose, beginnt häufig in der Pubertät und beeinträchtigt die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten in dieser besonderen Entwicklungsphase erheblich. Zugelassene topische medikamentöse Therapien sind derzeit in Deutschland nicht verfügbar. 

Studie mit 1%igen GPB-Creme an Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren 

Nach den positiven Ergebnissen aus der doppelblinden, Placebo-kontrollierten 4-wöchigen Multicenter-Studie (Phase 3a)1 und der 72-wöchigen open label Multicenter Studie (Phase 3b)2 an Erwachsenen, wurde die 1%ige GPB-Creme an 42 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren untersucht. Hierfür wurden Dosis und Dosierschema unverändert zu dem der Erwachsenen belassen (in den ersten vier Wochen wurde die Creme täglich (2 Hub pro Achsel) angewendet, in den darauffolgenden vier Wochen (Woche 5-8) konnte die Anwendungshäufigkeit an die Beschwerden angepasst werden (mind. 2x pro Woche, höchsten 7x pro Woche)).  

Sicherheit und Wirksamkeit der 1%igen GPB-Creme überzeugend 

Die Creme wurde von den Jugendlichen sehr gut vertragen. Es kam zu keinen lokalen Unverträglichkeiten. Auch die Sicherheit der Creme war überzeugend: lediglich zwei Patienten zeigten unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen, die mild und reversibel waren. Die Schweißproduktion konnte in den ersten vier Wochen signifikant gesenkt werden und verminderte sich auch noch in der Phase der flexiblen Anwendung (Woche 5-8). Parallel zur Reduktion der Schweißmenge verbesserte sich die Lebensqualität der Patienten und Patientinnen deutlich (statistisch signifikante Reduktion des Children Dermatology Life Quality Indexes (CDLQI) und des vom Patienten bewerteten Hyperhidrosis-Schweregrads). 

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die 1%ige GPB-Creme ein gut verträgliches, sicheres und effektives Medikament zur Behandlung der schweren primären axillären Hyperhidrose von Jugendlichen (12-17 Jahre) ist. Die Ergebnisse wurden der medizinischen Fachwelt im Rahmen der EADV-Konferenz vom 25.-28.09.2024 in Amsterdam vorgestellt. 

Die 1%ige GPB-Creme ist seit August 2022 unter dem Namen Axhidrox® in Deutschland als verschreibungspflichtiges und erstattungsfähiges Medikament für Patienten und Patientinnen ab 18 Jahren verfügbar. Eine Erweiterung der Zulassung auf Jugendliche ab zwölf Jahren ist geplant. 

1Abels C et al, Br J Dermatol 2021; 185(2):315–22 

2Szeimies R-M et al, J Eur Acad Dermatol Venereol 2023; 37(4):823–30 

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Internationale Fachtagung: Großes Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Hydroxylapatit

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03.04.2024

Bei der General Session der International Association for Dental Research (IADR), die vom 13. bis 16. März 2024 in New Orleans, Louisiana, USA stattfand, war die Dr. Wolff Forschung mit mehreren wissenschaftlichen Beiträgen vertreten, die wichtige Erkenntnisse im Bereich der Zahnpflege und insbesondere zur Wirkung von Hydroxylapatit (HAP) lieferten. Ein wissenschaftliches Symposium, Präsentationen und Vorträge rund um den biomimetischen Wirkstoff erhielten große Aufmerksamkeit.

Prof. Dr. Bennett T. Amaechi, Dr. Pascal Fandrich, Prof. Dr. Elżbieta Paszynska, Dr. Frederic Meyer, Carlo Cortez, Prof. Dr. Bernhard Ganss und Dr. Joachim Enax auf der General Session der IADR 2024 (v.l.).

Das wissenschaftliche Symposium mit dem Titel Emerging Technologies for Caries Management: The Case for Hydroxyapatite war ein besonderes fachliches Highlight. Wissenschaftlicher Leiter war der international renommierte Kariologe Prof. Dr. Bennett T. Amaechi (Department of Comprehensive Dentistry, University of Texas Health, San Antonio, USA). Das Symposium bot eine tiefgreifende Betrachtung der physikochemischen Eigenschaften von HAP, präsentiert von Dr. Joachim Enax (Senior Scientist Oral Care, Dr. Wolff-Forschung), und stellte die biomimetische Wirkweise, die Fähigkeiten zur Remineralisierung sowie die Schutzwirkung bei Säureangriffen durch die Freisetzung von Calciumionen heraus. Prof. Dr. Elżbieta Paszynska (Department of Integrated Dentistry, Poznan University of Medical Sciences, Polen) stellte unterschiedliche klinische Studien vor, die die kariespräventiven Eigenschaften von HAP bestätigen. Ihre Ausführungen stießen auf großes Interesse und führten zu einer lebhaften Diskussion über die Vorteile von HAP als sichere und wirksame Alternative zu fluoridhaltigen Zahnpasten. Zum Abschluss des Symposiums erörterte Prof. Dr. Bennett T. Amaechi anhand unterschiedlicher in situ-Studien weitere Wirkweisen von HAP bei Karies und anderen Zahndefekten.

Präsentation neuester Erkenntnisse zu HAP

Dr. Frederic Meyer stellte in einem Vortrag Daten vor, die belegen, dass eine HAP-Zahnpasta bei der Remineralisierung von Zähnen mit Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, auch „Kreidezähne“) signifikant effektiver ist als eine Erwachsenenzahnpasta mit Fluorid. Die Ergebnisse unterstreichen das Potential von HAP, die Notwendigkeit invasiver Zahnbehandlungen bei Kreidezähnen zu reduzieren.

Ferner präsentierten Dr. Joachim Enax und Dr. Pascal Fandrich Forschungsergebnisse zu den Eigenschaften verschiedener Calciumphosphate, insbesondere HAP, und deren Anwendung in der Zahnpflege. Die umfassende Untersuchung verschiedener Calciumphosphate bestätigt HAP als am besten untersuchten Wirkstoff, dessen Wirksamkeit in zahlreichen Studien für unterschiedliche Anwendungsbereiche nachgewiesen wurde.

Wachsende Bedeutung von HAP in der Zahnmedizin

Die Präsentationen und Diskussionen auf der IADR 2024 spiegelten deutlich die steigende internationale Relevanz von HAP in der zahnmedizinischen Forschung wider. Es wurde erneut deutlich, dass alternative Wirkstoffe für die Kariesprophylaxe benötigt werden. Die intensiven wissenschaftlichen Diskussionen und das große Interesse der wissenschaftlichen Fachwelt bestätigen, dass mit HAP ein wirksamer und sicherer Wirkstoff in der Zahnpflege vorhanden ist, der bereits in Produkten eingesetzt wird und den Patienten zugutekommt.

Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Studien der vergangenen 40 Jahre zu dem Wirkstoff HAP finden Sie in unserer kostenlosen Studiendatenbank. Die Studienergebnisse sind ohne Anmeldung abrufbar.

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Dr. Wolff präsentiert neueste Forschungsergebnisse auf der weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Fachtagung für die zahnmedizinische Forschung

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19.02.2024
  • Dr. Wolff Forschung präsentiert wissenschaftlichen Fachbeiträge auf der Jahrestagung der International Association for Dental Research (IADR) vom 13. bis 16. März 2024 in New Orleans, USA
  • Besonderes Highlight: Wissenschaftliches Symposium zu der Dr. Wolff-Forschung: „Emerging Technologies for Caries Management: the Case for Hydroxyapatite“

Auf der Jahreskonferenz der IADR 2024 in New Orleans wird die Dr. Wolff Forschung mehrere wissenschaftliche Beiträge präsentieren. Der Fokus liegt auf dem Wirkstoff Hydroxylapatit in der Zahnpflege.

Das wissenschaftliche Symposium „Emerging Technologies for Caries Management: the Case for Hydroxyapatite“ wird in Zusammenarbeit mit dem international anerkannten Zahnmediziner und Kariologen Prof. Bennett T. Amaechi (Department of Comprehensive Dentistry, University of Texas Health, San Antonio, USA) durchgeführt. Schwerpunkt des Symposiums sind die Eigenschaften und Anwendungen von Hydroxylapatit (HAP) in der Kariesprävention. Die Referierenden Prof. Dr. Elżbieta Paszynska (Department of Integrated Dentistry, Poznan University of Medical Sciences, Polen), Dr. Joachim Enax, Dr. Frederic Meyer (beide Senior Scientists Dr. Wolff Group, Deutschland) und Prof. Bennett T. Amaechi werden die chemischen und biologischen Eigenschaften von HAP erörtern und die Ergebnisse verschiedener Studien präsentieren, die die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von HAP im Vergleich zu traditionellen Wirkstoffen in der Zahnpflege wie beispielsweise Fluorid belegen.

Dieser Themenkomplex wird in weiteren Programmpunkten aufgegriffen:

  • Vortrag von Dr. Frederic Meyer: Studie zur Remineralisierung von Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) mit HAP
  • Poster von Dr. Joachim Enax: Calciumphosphate in Zahnpflegeprodukten mit einem Fokus auf HAP
  • Poster von Dr. Pascal Fandrich: Forschungsergebnisse der Dr. Wolff Forschung bezüglich der Abrasivität von Zahnpasten und Methoden zur Rauigkeitsmessung

Persönliche Expertengespräche mit den Vortragenden auf der IADR in New Orleans sind nach Abstimmung und Verfügbarkeit möglich. Richten Sie Ihre Anfrage dafür gerne an pr@drwolffgroup.com.

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Pioneer-Untersuchungen zeigen großes Potenzial von Dimethylglycin in der Haut- und Haarforschung

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25.08.2023

Die Wirkung von oral eingenommenem N,N-Dimethylglycin (DMG) als Nahrungsergänzungsmittel wurde in der Fachwelt schon vielfach untersucht. Jetzt zeigen aktuelle Untersuchungen erstmals positive Effekte des Wirkstoffs auf menschliche Hautzellen und eröffnen neue Möglichkeiten für die äußere topische Anwendung des Wirkstoffs. In epidermalen Keratinozyten wurde durch DMG unter anderem eine antientzündliche und antioxidative Wirkung sowie ein gesteigertes Zellwachstum und eine gesteigerte Freisetzung von spezifischen Wachstumsfaktoren festgestellt. 

In präklinischen in vitro Untersuchungen an der Universität Debrecen (Ungarn) wurden die Effekte von DMG in unterschiedlich hohe Konzentration auf menschliche Hautzellen über einen kurzen Zeitraum untersucht1. Dabei stellte das Team fest, dass selbst bei hohen Dosierungen das Zellwachstum nicht negativ beeinflusst wurde. Mehr noch: Dimethylglycin steigerte sogar das Wachstum und die Proliferation der Zellen und förderte die Bildung von wichtigen Wachstumsfaktoren. In weiteren Untersuchungen mit unterschiedlichen Entzündungsmodellen wurde ebenfalls belegt, dass DMG antientzündliche Prozesse unterstützt sowie antioxidativ gegen UV-Strahlung wirkt. Die Forscher schlussfolgerten daraus, dass der Wirkstoff großes Potential für die universelle Gesunderhaltung der Haut und Haare hat. 

Dimethylglycin: Großes Potential in Kosmetik & Dermatologie 

Daraus lassen sich unterschiedliche potenzielle Anwendungsgebiete für DMG als Wirkstoff in der Kosmetik als auch in der Dermatologie ableiten. Potenziale stecken neben der Anti-Aging-Kosmetik, in der akuten und chronischen Wundheilung, der Behandlung entzündlicher Hautkrankheiten sowie bei der Therapie gegen Haarausfall. 

Daher laufen derzeit weitere präklinische und klinische Studien, um die vorteilhaften Wirkungen von DMG in relevanten Einsatzgebieten systematisch zu bewerten. 


[1] Lendvai et al.: N,N-Dimethylglycine sodium salt exerts marked Anti-Inflammatory effects in various dermatitis models and activates human epidermal keratinocytes by increasing proliferation, migration, and growth factor release, in: International Journal of Molecular Sciences, Multidisciplinary Digital Publishing Institute, Bd. 24, Nr. 14, 09.07.2023, [online] doi:10.3390/ijms241411264, S. 11264.

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Langzeitstudie: Hydroxylapatit in der Kariesprophylaxe wirksam

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18.07.2023
  • Weitere klinische Langzeitstudie bestätigt:
    Hydroxylapatit (HAP) und Fluorid sind gleichermaßen wirksam in der Kariesprophylaxe [1]
  • Sicher und wirksam: HAP als multifunktionaler Wirkstoff auch als Alternative in der Kariesprophylaxe geeignet

Die Ansprüche an moderne Zahnpflegeprodukte sind hoch: Sie müssen wirksam und unbedenklich sein, ein gutes Mundgefühl hinterlassen und eine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung haben. Eine der wichtigsten Aufgaben von Zahnpasta ist dabei nach wie vor die Prophylaxe von Karies. Hydroxylapatit ist ein solcher Wirkstoff, der diese Kriterien erfüllt [2, 3]. In vitro und in situ ist die Wirksamkeit von Hydroxylapatit schon seit langer Zeit erforscht und bestätigt [2]. Eine kürzlich publizierte klinische Langzeitstudie zeigt erneut, dass Hydroxylapatit in der Kariesprophylaxe so effektiv ist wie Fluorid [1].

Kariesschutz klinisch bestätigt: Hydroxylapatit ist sicher und wirksam

Dass Hydroxylapatit sicher gegen Karies wirkt, ist seit längerem bekannt. Hochrangige klinische randomisierte doppelblinde Studien bestätigen die Wirksamkeit von Hydroxylapatit in der Kariesprophylaxe – zum Beispiel bei Risikopatientinnen und -patienten mit Brackets [4] und auch bei Kindern [5]. Eine Metaanalyse, die in einem hochrangigen internationalen Fachjournal publiziert wurde, zeigt ebenfalls, dass Hydroxylapatit in der Prophylaxe von Karies wirksam ist [6].

Eine kürzlich publizierte, nach höchsten wissenschaftlichen Standards durchgeführte Langzeitstudie, bei der erwachsene Personen 18 Monate lang entweder mit Hydroxylapatit-Zahnpasta oder mit Fluorid-Zahnpasta die Zähne putzten, liefert den erneuten Nachweis der Wirksamkeit des von der Natur inspirierten Wirkstoffes [1]. Das Besondere an der Studie: Die Zusammensetzung beider Zahnpasten war identisch, nur die Hauptwirkstoffe – Hydroxylapatit (Anteil vergleichbar mit der Karex-Zahnpasta) oder Fluorid (1450 ppm; zulässige Höchstkonzentration: 1500 ppm) – waren unterschiedlich. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Zahnpasta, die auf Fluorid verzichtet und alternativ auf Hydroxylapatit setzt, genauso wirksam ist und tendenziell sogar besser vor Karies schützen kann als herkömmliche Zahnpflege. Die Kariesdetektion erfolgte nach anerkannten Methoden. So wurden einerseits die Zahnflächen visuell betrachtet und eine Karies detektiert, andererseits wurden die Ergebnisse mit einer objektiven Kariesdiagnostik-Methode verifiziert.

Die Studienlage ist somit sehr eindeutig: Hydroxylapatit bietet einen klinisch nachgewiesenen Schutz vor Karies, ist dabei sicher in der Verwendung für alle Altersgruppen und erfordert weder Warnhinweise noch strenge Regulierungen, im Gegensatz zu Fluorid [7]. So haben beispielsweise die kanadischen Gesundheitsbehörden fluoridfreie Zahnpasta mit Hydroxylapatit auf Grundlage wissenschaftlicher Daten und der Ergebnisse aus klinischen Studien offiziell als Anti-Karies-Zahnpasta anerkannt.

Hydroxylapatit: Ein unbedenklicher Allrounder in der Zahnpflege

Hydroxylapatit ist ein biomimetischer Wirkstoff, der natürlicherweise in Knochen und Zähnen (Dentin und Zahnschmelz) vorkommt. Als körpereigener Stoff ist er sicher in der Verwendung in kosmetischen Mitteln und wirkt multifunktional nicht nur als Kariesschutz [2, 3]. So verbessert Hydroxylapatit die Zahnfleischgesundheit und ist laut Metaanalysen [8, 9] nachweislich der beste Wirkstoff, um schmerzempfindlichen Zähnen vorzubeugen und Schmerzen zu reduzieren. Zudem ist Hydroxylapatit bei Verschlucken unbedenklich und unterliegt keiner Mengenbegrenzung wie Fluorid.

Hier geht es zur vollständigen Publikation.

Weitere Forschungsergebnisse der vergangenen 40 Jahre zu dem Wirkstoff Hydroxylapatit finden Sie in unserer kostenlosen Studiendatenbank. Die Studienergebnisse sind ohne Anmeldung abrufbar.

Die Dr. Wolff Group bietet mit den Marken KAREX und Bioniq® fluoridfreie Zahnpflege mit dem Wirkstoff Hydroxylapatit an.

Literatur

[1] E. Paszynska, M. Pawinska, J. Enax, F. Meyer, E. Schulze zur Wiesche, T. May, B. Amaechi, H. Limeback, A. Hernik, J. Otulakowska-Skrzynska, A. Krahel, I. Kaminska, J. Lapinska-Antonczuk, E. Stokowska, M. Gawriolek, Caries-preventing effect of a hydroxyapatite-toothpaste in adults: A 18 months double-blinded randomized clinical trial, Front. Public Health 11 (2023).

[2] J. Enax, H.O. Fabritius, K. Fabritius-Vilpoux, B.T. Amaechi, F. Meyer, Modes of action and clinical efficacy of particulate hydroxyapatite in preventive oral health care − state of the art, Open Dent. J. 13 (2019) 274-287.

[3] M. Epple, Review of potential health risks associated with nanoscopic calcium phosphate, Acta Biomater. 77 (2018) 1-14.

[4] U. Schlagenhauf, K.-H. Kunzelmann, C. Hannig, T.W. May, H. Hösl, M. Gratza, G. Viergutz, M. Nazet, S. Schamberger, P. Proff, Impact of a non-fluoridated microcrystalline hydroxyapatite dentifrice on enamel caries progression in highly caries-susceptible orthodontic patients: A randomized, controlled 6-month trial, J. Invest. Clin. Dent. 10 (2019) e12399.

[5] E. Paszynska, M. Pawinska, M. Gawriolek, I. Kaminska, J. Otulakowska-Skrzynska, G. Marczuk-Kolada, S. Rzatowski, K. Sokolowska, A. Olszewska, U. Schlagenhauf, T.W. May, B.T. Amaechi, E. Luczaj-Cepowicz, Impact of a toothpaste with microcrystalline hydroxyapatite on the occurrence of early childhood caries: a 1-year randomized clinical trial, Sci. Rep. 11 (2021) 2650.

[6] H. Limeback, J. Enax, F. Meyer, Biomimetic hydroxyapatite and caries prevention: a systematic review and meta-analysis, Can. J. Dent. Hyg. 55 (2021) 148-159.

[7] F. Meyer, J. Enax, B.T. Amaechi, H. Limeback, H.-O. Fabritius, B. Ganss, M. Pawinska, E. Paszynska, Hydroxyapatite as remineralization agent for children’s dental care, Front. Dent. Med. 3 (2022).

[8] H. Limeback, J. Enax, F. Meyer, Clinical Evidence of Biomimetic Hydroxyapatite in Oral Care Products for Reducing Dentin Hypersensitivity: An Updated Systematic Review and Meta-Analysis, Biomimetics 8 (2023) 23.

[9] M.L. Hu, G. Zheng, H. Lin, M. Yang, Y.D. Zhang, J.M. Han, Network meta-analysis on the effect of desensitizing toothpastes on dentine hypersensitivity, J Dent 88 (2019) 103170.

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Dr. Wolff stellt neueste Forschungsergebnisse auf internationalem Haarkongress vor

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06.07.2023

Vom 14. bis zum 16. Juni trafen sich führenden Wissenschaftler, Dermatologen und Experten aus der Haarforschung beim 20. European Hair Research Society (EHRS) Meeting im englischen Sheffield. Dr. Erik Schulze zur Wiesche, Leiter der medizinisch wissenschaftlichen Abteilung von Dr. Wolff, stellte neueste Erkenntnisse aus der Haar-Forschung vor.

Coffein ist der besterforschte pflanzliche Wirkstoff bei weiblicher und männlicher Alopezie. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde durch eine Vielzahl an Studien belegt, dass der Wirkstoff Haarausfall vorbeugen kann. Jetzt zeigen neue, bereits zur Veröffentlichung eingereichte Studien, dass die Wirkung von Coffein durch den Wirkstoff Dimethylglycin (DMG) verstärkt werden kann.

Dimethylglycin ist eine natürlich vorkommende Carbonsäure, die häufig als Nahrungsergänzungsmittel oral eingenommen wird, um z. B. die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. DMG hat aktuellen Untersuchungen zufolge auch positive Effekte auf entscheidende Parameter der Hautbiologie, indem es u. a. das Zellwachstum fördert und die Synthese und Freisetzung von Wachstumsfaktoren (z. B. VEGF) unterstützt.

Weitere klinische Daten demonstrieren auch positive Effekte bei topischer Anwendung von DMG:  Hier konnte eine Verbesserung der Haut-Mikrozirkulation nach Verwendung eines DMG-haltigen Gels im Vergleich zu einer Wirkstoff-freien Placebo-Rezeptur nachgewiesen werden.

Studien zeigen synergetischen Wirkkomplex von Coffein und DMG

Nachdem der synergetische Wirkkomplex von Coffein und DMG bereits auf vorherigen Kongressen in Melbourne und Rom dem Fachpublikum vorgestellt werden konnte, präsentierte Dr. Erik Schulze zur Wiesche bei dem EHRS-Meeting zwei randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studien, die an insgesamt 308 männlichen Probanden (im Alter von 18 bis 65 Jahren) mit androgenetischer Alopezie durchgeführt wurden: Die Probanden verwendeten entweder ein Coffein- und DMG-haltiges Tonikum bzw. Shampoo oder das  entsprechende Placebo.

In beiden Studien war die Haarausfallrate, gemessen anhand eines standardisierten Haarzupftests, signifikant geringer bei Anwendung des Verums im Vergleich zu den entsprechenden Placebos. Besonders bemerkenswert: Bei einzelnen Probanden wurde sogar eine gesteigerte Haaranzahl und Haardichte mittels Phototrichogramm-Analyse nach sechsmonatiger Anwendung des Coffein- und DMG-haltiges Tonikum oder Shampoo im Vergleich zur Placebogruppe festgestellt.

„Diese Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial von Coffein und DMG als neuartige Behandlungsoption gegen männlichen Haarausfall“, resümierte Dr. Schulze zur Wiesche.

In Kürze sollen die entsprechenden Studien zusätzlich in einem Fachjournal veröffentlicht werden.

In Kürze sollen die entsprechenden Studien zusätzlich in einem Fachjournal veröffentlicht werden.

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