17. Gynäkologisches Symposium in Bielefeld – Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung

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23.06.2026

Seit nunmehr 17 Jahren erfreut sich das zweitägige Symposium „Infektionen in Gynäkologie und Geburtsmedizin“ großer Beliebtheit. So kamen auch im November 2025 fast 150 Gynäkologinnen und Gynäkologen im Dr. Wolff Institut in Bielefeld zusammen, um den praxisrelevanten Vorträgen der hochkarätigen, interdisziplinären Referentinnen und Referenten zu folgen und gemeinsam zu diskutieren.

Der Termin für die nächste gynäkologische Fortbildung bei Dr. Wolff ist der: 06. & 07. November 2026.
Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet.

Den Auftakt des Symposiums bildete das vieldiskutierte Thema „Künstliche Intelligenz“. „Die KI wird uns für die nächsten Jahre und Jahrzehnte begleiten und die Medizin auch in unserem Fachbereich beeinflussen und verändern“, führte der wissenschaftliche Leiter des Symposiums, PD Dr. Volkmar Küppers, Düsseldorf in die Thematik ein. Unter dem provokanten Titel: „KI befundet demnächst Nativpräparate?“, setzte sich dann Prof. Werner Mendling aus Wuppertal kritisch mit den Herausforderungen moderner KI-Anwendungen auseinander. Sein Fazit: KI wird in vielen Bereichen der Medizin bereits erfolgreich angewandt, doch noch fehlt es den Patientinnen und Patienten an Vertrauen in die neue Technik und die deutsche Bürokratie legt neuen Anwendungen viele Steine in den Weg.

Mit dem Management der (drohenden) Frühgeburtlichkeit, befasste sich Dr. Janine Zöllkau aus Jena. Die Gynäkologin plädierte dafür, die gesundheitsfördernde Laktobazillen-Dominanz nach einer Antibiose umgehend wiederherzustellen und untermauerte ihr Anliegen mit Studien, welche die schützenden Effekte der vaginalen Probiotika-Gabe (z.B. Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien) belegen (1,2). Um die Bedeutung der B-Streptokokken für Schwangerschaft und Geburt ging es im Vortrag von Ap. Prof. DDr. Alex Farr, Wien. Eine vielversprechende Perspektive für den Schutz der Neugeborenen bietet dem Gynäkologen zufolge ein hexavalenter Konjugatimpfstoff für Schwangere, der in einer Phase-III-Studie getestet werden soll (3).

Aktuelle Ergebnisse zur Zervix-Diagnostik stellte Prof. Melanie Henes aus Tübingen anhand der Registerstudie der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie (AG-CPC) vor. In der von Dr. Küppers geleiteten Lernerfolgskontrolle befassten sich die Teilnehmenden mit dem Abklärungsalgorithmus der Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme (oKFE-RL).

Über die therapeutische Relevanz der Mikrobiomdiagnostik berichtete Priv.-Doz. Dr. Dr. Patrick Finzer, Düsseldorf. Wie der Mikrobiologe ausführte, beeinflusst die Zusammensetzung des vaginalen Mikrobioms nicht nur die Fertilität, sondern z.B. auch die Persistenz von Humanen Papillomviren (4,5). „Ohne Laktobazillen gibt es kein gesundes Mikrobiom“, betonte der Mikrobiologe und Laborarzt.

Dr. Barbara Eberz, aus Mürzzuschlag in Österreich referierte anschaulich, welch langen Leidensweg viele Patientinnen mit chronischem Beckenschmerzsyndrom durchleben müssen und welche multidisziplinären und multimodalen Therapieansätze erfolgversprechend sind. Wichtig ist der Gynäkologin zufolge, eine vertrauensvolle Beziehung zur Patientin aufzubauen und eine Chronifizierung durch möglichst frühzeitiges intervenieren zu vermeiden.

Für großen Zuspruch sorgte – wie schon in den letzten Jahren – der Vortrag von Dr. Ludwig N. Baumgartner aus Freising. Diesmal befasste sich der Gynäkologe mit dem Thema „Veränderung von Haut und Haaren: Phänomen des Alterns?“, das er auf amüsante und zugleich fachlich fundierte Art bearbeitete. Leicht verständlich legte Baumgartner die komplexen hormonellen Ursachen dar und verwies auf die Hormonersatztherapie als therapeutische Möglichkeit. Ein weiterer Ansatz, z.B. dem altersbedingten Haarausfall entgegenzuwirken, ist topisches Koffein, das die Durchblutung der Haarwurzel verbessern kann (6).

Interessante Einblicke in die Thematik der HPV-assoziierten und HPV-unabhängigen Präkanzerosen der Vulva bot der Vortrag der erfahrenen Pathologin Prof. Sigrid Regauer aus Graz, Österreich. Das patientenorientierte Management von sexuell übertragbaren Erkrankungen in Normal- und Risikokollektiven erläuterte die Expertin für sexuelle Gesundheit Isabel Mordhorst, Bochum.

Literatur

1 Baradwan S et al. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2023; 291:112–119

2 Kavak SB et al. Drug Des Devel Ther 2014; 8:1169–1173

3 Madhi SA et al. N Engl J Med 2023; 389:215–227

4 Haahr T et al. J Infect Dis 2019; 219(11):1809-1817

5 Finzer P et al. Geburtshilfe Frauenheilkunde 2023; 83(8):1017–1021

6 Fischer TW et al. Int J Dermatol 2007; 46(1): 27–35

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Lina Middelmann

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Canifug® Vaginalcreme 2 % heißt jetzt Vagisan Myko 3 Tage Vaginalcreme

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Die bewährte Canifug® Vaginalcreme 2 % zur Behandlung von Scheidenpilz ist ab sofort unter dem Namen Vagisan Myko 3 Tage Vaginalcreme erhältlich. Die Umbenennung ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der Vagisan-Produktfamilie und dient einer klareren Markenorientierung im Bereich der Frauengesundheit.

Was sich ändert – und was bleibt

Die Umbenennung ist rein namentlicher Natur. Für Patientinnen und Fachkräfte bedeutet das: derselbe Wirkstoff, dieselbe Formulierung, dieselbe bewährte Wirksamkeit. Lediglich der Produktname sowie die Pharmazentralnummer (PZN) wurden angepasst. Alle weiteren Produkteigenschaften bleiben unverändert.

Canifug® Vaginalcreme 2 % hat sich über viele Jahre als zuverlässiges Mittel gegen Pilzinfektionen der Vagina etabliert. Dieses Vertrauen trägt die Vagisan Myko 3 Tage Vaginalcreme vollständig weiter.

Einheitlicher Markenauftritt für mehr Orientierung

Die Umbenennung schafft eine einheitlichere Orientierung im Regal und erleichtert Patientinnen die Zuordnung des Produkts zu einer Marke, der sie vertrauen. Für die Beratung in der Praxis und an der HV-Theke ändert sich inhaltlich nichts – die Empfehlungsgrundlage bleibt dieselbe.

Vagisan Myko 3 Tage Vaginalcreme
20 g, neue PZN: 20170224, AVP: 10,50 Euro

  • Wirkstoff: 20 mg Clotrimazol
  • Anwendungsgebiet: Entzündung der Scheide und Ausfluss durch Pilze (meist Candida albicans) sowie Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien.
  • Einfache Anwendung, inkl. 3 Einmal-Applikatoren
  • Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich

Pflichttext:
Vagisan Myko 3 Tage Vaginalcreme. Wirkstoff: Clotrimazol. Zusammensetzung: 1 g Creme enthält als Wirkstoff 20 mg Clotrimazol. Sonstige Bestandteile: Benzylalkohol, Cetylpalmitat, Cetylstearylalkohol, Natriumcitrat, Octyldodecanol, Polysorbat 60, Sorbitanstearat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiet: Entzündung der Scheide und Ausfluss durch Pilze (meist Candida albicans) sowie Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol, Benzylalkohol, Cetylstearylalkohol, Polysorbate oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft (1. Trimenon). Nebenwirkungen: Gelegentlich: Hautirritationen (z. B. brennendes Gefühl, Stechen oder vorübergehende Rötung). Nicht bekannt: Allergische Reaktionen (z. B. Juckreiz, Erythem, Atemnot, behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen), Übelkeit, Diarrhö, Vaginalblutungen. Warnhinweise: Nicht zusammen mit Kondomen oder Diaphragmen verwenden. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen und leichte lokale Reizungen hervorrufen. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen. Apothekenpflichtig. Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Stand 06/2026.

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Vagisan erweitert Portfolio: Drei neue Produkte für Intimpflege und Wohlbefinden

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08.12.2025

Vagisan bringt drei neue Produkte auf den Markt, die gezielt bei verschiedenen Beschwerden im Intimbereich helfen: Die Vagisan Pflegende Feuchtcreme, das Pflegendes Gleitgel und der Duschschaum ergänzen das Sortiment des Marktführers bei Scheidentrockenheit und bieten Frauen aller Altersgruppen wirksame Unterstützung bei Trockenheit, Irritationen und Beschwerden im Intimbereich.

Die Vagisan Pflegende Feuchtcreme lindert gezielt Trockenheit, Irritationen und Juckreiz im äußeren Intimbereich. Dank Hyaluronsäure spendet sie intensive, langanhaltende Feuchtigkeit, während Milchsäure den natürlichen pH-Wert von 4,5 unterstützt und so die Hautbarriere stärkt. Die angenehm duftende Creme mindert unangenehme Gerüche im Intimbereich und sorgt für ein gepflegtes Hautgefühl. Squalan und Haferextrakt pflegen und beruhigen die empfindliche Haut der Vulva zusätzlich. Die leichte Textur zieht schnell ein, ohne einen Film zu hinterlassen.

30 ml, UVP 13,99 €, PZN 20011715

Das Vagisan Pflegendes Gleitgel bietet eine lipidbasierte Formulierung für langanhaltende Gleitfähigkeit beim Geschlechtsverkehr. Es lindert Schmerzen beim Sex, die durch Trockenheit verursacht werden. Die pflegenden Lipide trocknen nicht aus, kleben nicht und schützen den natürlichen pH-Wert der Scheide. Das Gleitgel ist dermatologisch getestet, frei von Duftallergenen, Konservierungs- und Farbstoffen und eignet sich auch bei Kinderwunsch, da es die Spermienbeweglichkeit nicht beeinträchtigt. Das Gleitgel ist auch während Schwangerschaft, Stillzeit und Menstruation anwendbar.

50 g, UVP 9,99 €, PZN 20011721

Der Vagisan Duschschaum reinigt den äußeren Intimbereich besonders sanft und spendet Feuchtigkeit. Die enthaltene Milchsäure stärkt den natürlichen pH-Wert von 5 in der äußeren Intimzone und bewahrt den Säureschutzmantel. Mit seinem dezenten Duft und der sanften, seifenfreien Formulierung kann der Duschschaum Irritationen, Jucken und Brennen entgegenwirken. Die cremige Textur eignet sich auch zur Intimrasur. Das Produkt ist frei von Mineralölen, Mikroplastik und Silikonen und dermatologisch getestet.

150 ml, UVP 5,99 €, PZN 20011738

Vagisan steht seit über 25 Jahren für Expertise in Wissenschaft und Forschung für Frauengesundheit. Viele Frauen leiden unter Trockenheit, Irritationen oder Beschwerden, sprechen aber nicht darüber. Die neuen Produkte bieten wissenschaftlich fundierte Lösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse des äußeren weiblichen Intimbereichs abgestimmt sind, für ganzheitliches Wohlbefinden im Intimbereich.

Alle drei Produkte sind ab sofort in (Online-)Apotheken verfügbar.

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Geschützt: Vagisan Myko Kombi 6 Tage ersetzt Canifug Cremolum 100 Kombi

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27.10.2025

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Geschützt: Neue Packungsgröße von Arilin® 500 mg für leitliniengerechte Therapie der bakteriellen Vaginose

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30.04.2025

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Neuer Name, bewährte Qualität: Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin

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24.02.2025

Das Nahrungsergänzungsmittel “Vagisan Biotin-Lacto” wird im Laufe des Monats März unter dem neuen Namen „Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin“ in (Online-)Apotheken erhältlich sein. Die Änderung betrifft lediglich den Produktnamen und die Pharmazentralnummer (PZN), die bewährte Zusammensetzung bleibt unverändert. “Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin” ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform, das durch Biotin die Gesunderhaltung der Schleimhäute, einschließlich der Vaginalschleimhaut, unterstützt. Jede Kapsel enthält 15µg Biotin sowie mindestens eine Milliarde gefriergetrocknete lebensfähige Milchsäurebakterien der Stämme Lactobacillus reuteri (RC-14®) und Lactobacillus rhamnosus (GR-1®).

Wissenswertes zu den Inhaltsstoffen:

  • Biotin: Dieses essentielle Vitamin spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel aller Körperzellen und unterstützt die Zellteilung, insbesondere in schnell teilendem Gewebe wie Haut und Schleimhaut. Haut und Schleimhäute bilden eine natürliche Barriere gegen äußere Einflüsse. Ein erhöhter Bedarf kann in besonderen Lebenssituationen mit negativem Stress, während der Schwangerschaft oder bei der Einnahme von Antibiotika auftreten.
  • Milchsäurebakterien: Diese Mikroorganismen sind natürlicherweise auf den Schleimhäuten des menschlichen Körpers zu finden, auch auf der Vaginalschleimhaut. In der Vagina bilden Milchsäurebakterien die sogenannte Vaginalflora und tragen durch die Produktion von Milchsäure zur Aufrechterhaltung eines mikrobiellen Gleichgewichts bei.

Warum Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin?

Das Nahrungsergänzungsmittel ist ideal zur täglichen Ergänzung der Ernährung mit Milchsäurebakterien und Biotin. Jede Kapsel enthält mehr als eine Milliarde von zwei scheidentypischen und vermehrungsfähigen Milchsäurebakterienstämmen. Milchsäurebakterien wandeln das in der Vagina vorhandene Glykogen (ein Polysaccharid, also ein Vielfachzucker) in Milchsäure um und bilden somit den typischen sauren pH-Wert in der Scheide. Die orale Anwendung ist einfach und praktisch. Zudem können die Kapseln auch während der Periode angewendet werden.

Ein Präparat zur vaginalen Anwendung ist mit Vagisan ProbioFlora Milchsäurebakterien verfügbar.

Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin:

30 Kapseln zum Einnehmen

PZN: 19335708

AVP: 24,95 €

  • für Frauen aller Altersgruppen geeignet
  • auch während der Schwangerschaft
  • Einnahme über 30 Tage, täglich mit einem Glas Wasser
  • frei von Gluten, Laktose und tierischen Bestandteilen

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Das sollten Frauen über ihr Vaginalmikrobiom wissen

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Das Vaginalmikrobiom spielt eine entscheidende Rolle für ein gesundes vaginales Milieu. Es besteht aus einer Vielzahl von Mikroorganismen, vornehmlich Milchsäurebakterien, die in einem ausgeklügelten Gleichgewicht zusammenarbeiten, um die Vaginalschleimhaut zu schützen und eine natürliche Barriere gegen schädliche Bakterien, Pilze und Viren zu bilden.

Warum ist ein gesundes Vaginalmilieu wichtig?

Ein stabiles und gesundes Vaginalmilieu bildet einen natürlichen Schutz gegen negative Einflüsse von außen. Es hilft dabei, unerwünschte Keime abzuwehren und unangenehme Beschwerden im Intimbereich zu verhindern. Faktoren wie Stress, hormonelle Veränderungen, die Einnahme von Antibiotika oder eine unausgewogene Ernährung können das Gleichgewicht des vaginalen Milieus beeinträchtigen und somit die natürliche Abwehr schwächen.

Die Rolle der Milchsäurebakterien

Milchsäurebakterien sind essenzielle Bestandteile des vaginalen Mikrobioms. Diese nützlichen Bakterien bilden Milchsäure und sorgen so für ein saures Milieu, in dem sich unerwünschte Keime nicht vermehren können. Milchsäurebakterien produzieren auch andere Schutzsubstanzen wie Wasserstoffperoxid, die einem mikrobiellen Ungleichgewicht in der Scheide entgegenwirken.

Unterstützung für die Vaginalschleimhaut

Biotin unterstützt die Gesunderhaltung normaler Schleimhäute und damit auch die Vaginalschleimhaut, welche eine Barriere gegen äußere Einflüsse bildet. Das Nahrungsergänzungsmittel „Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin“ enthält das essenzielle Vitamin Biotin, sowie die scheidentypischen Milchsäurebakterienstämme Lactobacillus reuteri und Lactobacillus rhamnosus. Die Einnahme wird über 30 Tage empfohlen. Die Kapseln zur oralen Einnahme sind für Frauen jeden Alters geeignet.

Vagisan Milchsäurebakterien mit Biotin:

30 Kapseln zum Einnehmen
PZN: 19335708
AVP: 24,95 €

  • für Frauen aller Altersgruppen geeignet
  • auch während der Schwangerschaft
  • Einnahme über 30 Tage, täglich mit einem Glas Wasser
  • frei von Gluten, Laktose und tierischen Bestandteilen
  • erhältlich in (Online-)Apotheken

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Wie können Povidon-Iod und Milchsäurebakterien bei der Behandlung von Scheideninfektionen helfen?

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14.06.2024

Frauen aller Altersgruppen sind von Scheideninfektionen betroffen. Die Symptome können unangenehm sein und die Lebensqualität beeinträchtigen. Die Ursachen für diese Infektionen können vielfältig und komplex sein, sowie durch eine Kombination verschiedener Erreger wie Bakterien und Pilze verursacht werden.

Povidon-Iod – Ein breit wirksames Mittel gegen verschiedene Scheideninfektionen

Povidon-Iod, ein Wirkstoff mit breitem Wirkspektrum, (z. B. in Vagisan sept Vaginalzäpfchen enthalten) bietet eine effektive Behandlungsoption gegen verschiedene Erreger von Scheideninfektionen. Es ist besonders nützlich bei Mischinfektionen, da es gegen eine Vielzahl von Bakterien sowie Pilzen wirksam ist. Außerdem ist der Wirkstoff bekannt für seine gute Verträglichkeit und die fehlende Resistenzentwicklung.

Milchsäurebakterien – Zum Wiederaufbau der Vaginalflora

Nach der Behandlung einer Scheideninfektion ist es wichtig, die natürliche Vaginalflora wieder aufzubauen. Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien enthalten lebensfähige Milchsäurebakterien, die Substanzen produzieren, welche das Wachstum von schädlichen Keimen hemmen und so zur Gesunderhaltung des Intimbereichs beitragen. Die „guten Milchsäurebakterien“ sind entscheidend für die Aufrechterhaltung eines gesunden pH-Wertes und bieten einen natürlichen Schutz gegen Infektionen.

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod

Erhältlich in Packungen mit 5 und 10 Vaginalzäpfchen
PZN: 16930882 / 16930899
Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich

Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien

8 Hartkapseln zur vaginalen Anwendung
PZN: 18059672
Enthält zwei Milchsäure-produzierende Bakterienstämme
Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich


Pflichttexte

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod. Wirkstoff: Povidon-Iod [Poly(1-vinyl-2-pyrrolidon)-Iod-Komplex. Anwendungsgebiete: Zu Behandlung spezifischer und unspezifischer Infektionen der Scheide und bei Scheideninfektionen durch Trichomonas vaginalis und Candida albicans.

Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien. Wirkstoffe: Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebend), Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebend). Anwendungsgebiete: Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach Antibiotikabehandlung einer bakteriellen Vaginose sowie zur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora bei wiederkehrenden vaginalen Infektionen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Stand 09/2023.

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Breit wirksames Antiseptikum für die Behandlung von vaginalen Infektionen

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Über die Rolle von Povidon-Iod in der Therapie von Mischinfektionen der Vagina und die Bedeutung von Milchsäurebakterien beim Wiederaufbau der Vaginalflora

Die Diagnose und Behandlung unspezifischer Vaginalinfektionen erfordert ein tiefes Verständnis der vielfältigen mikrobiellen Landschaft der Vaginalflora. Symptome wie Juckreiz, Brennen und veränderter Ausfluss können auf verschiedene Erreger hinweisen, was die Behandlung komplex macht. Die Identifizierung der verantwortlichen Pathogenen ist entscheidend, um eine effektive und zielgerichtete Therapie zu gewährleisten.

Povidon-Iod: Vielseitigkeit und Effizienz in der antimikrobiellen Therapie

Povidon-Iod, ein Wirkstoff mit einem breiten antiseptischen Spektrum, bietet eine effektive Lösung für die Behandlung von vaginalen Infektionen. Die Anwendung von Povidon-Iod, wie in Vagisan sept Vaginalzäpfchen enthalten, ist insbesondere bei Mischinfektionen empfehlenswert, da es gegen ein breites Spektrum von Bakterien und Pilzen wirksam ist. Die gute Verträglichkeit und die fehlende Resistenzentwicklung machen Povidon-Iod zu einem wertvollen Instrument in der Behandlung von spezifischen wie unspezifischen Scheideninfektionen, als auch rezidivierender Fälle.

Wiederherstellung der Vaginalflora: Die Rolle von Milchsäurebakterien

Nach der Akutbehandlung ist der Aufbau der Vaginalflora ein entscheidender Schritt zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts. Milchsäurebakterien spielen hierbei eine zentrale Rolle. Unter anderem durch die Aufrechterhaltung des sauren pH-Wertes bieten sie einen Schutzmechanismus gegen pathogene Keime. Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien enthält zwei Stämme, die auch bei gesunden Frauen in der Vaginalflora vorkommen. Sie produzieren Substanzen, die das Wachstum pathogener Keime hemmen und die Vaginalflora durch Ansäuerung unterstützen. Die gesetzliche Änderung, die probiotische Produkte mit lebensfähigen Milchsäurebakterien nun als Arzneimittel klassifiziert, betont die Bedeutung dieser Therapieoption und die Bedeutung von Evidenz.

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod

Erhältlich in Packungen mit 5 oder 10 Vaginalzäpfchen
PZN: 16930882 / 16930899
Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich

Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien

8 Hartkapseln zur vaginalen Anwendung
PZN: 18059672
Enthält zwei Milchsäure-produzierende Bakterienstämme sowie Lactitol
Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich


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Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien. Wirkstoffe: Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebend), Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebend). Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 400 mg Pulver mit mindestens 108 KBE (Koloniebildende Einheiten) Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebend) und mindestens 108 KBE Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebend). Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Lactitol, Maisstärke, Xanthangummi, Glucose, Magnesiumstearat. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid. Anwendungsgebiete: Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach Antibiotikabehandlung einer bakteriellen Vaginose; zur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora bei wiederkehrenden vaginalen Infektionen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Laktobazillen (Milchsäurebakterien, wie z.B. Lactobacillus gasseri oder Lactobacillus rhamnosus) oder einen der sonstigen Bestandteile. Das Arzneimittel sollte während der Menstruation nicht angewendet werden. Nebenwirkungen: Nicht bekannt: Brennen, Juckreiz oder Rötung im Intimbereich, Vaginalausfluss. Apothekenpflichtig. Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Stand 09/2023.

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod. Wirkstoff: Povidon-Iod. Zusammensetzung: 1 Vaginalzäpfchen enthält als Wirkstoff 200 mg Povidon-Iod (Poly[1-vinyl-2-pyrrolidon]-Iod-Komplex) mit einem mittleren Molekulargewicht von 44000 und einem verfügbaren Iodgehalt von 10 % in Neutralfettgrundlage. Sonstige Bestandteile: Hartfett, Natriumacetat, hochdisperses Siliciumdioxid, mittelkettige Triglyceride. Anwendungsgebiet: Iod-empfindliche spezifische und unspezifische Vaginalinfektionen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile, Schwangerschaft und Stillzeit, Schilddrüsenüberfunktion, Radioiodtherapie, Dermatitis herpetiformis Duhring. Nebenwirkungen: Gelegentlich: Vorübergehend Schmerzen, Brennen und Wärmeempfindung, Überempfindlichkeitsreaktionen, auch vom Spättyp. Selten: Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, schwere metabolische Azidose, renale Insuffizienz. Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Iod-induzierte Hyperthyreose. Warnhinweise: Nicht gleichzeitig mit Latexprodukten (z.B. Kondomen oder Diaphragmen) anwenden. Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Apothekenpflichtig. Stand 09/2023.

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