Frauenpower für die Intimgesundheit: Selbst ist die Frau!

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16.01.2024

Am 8. März feiern wir den Internationalen Frauentag und setzen uns für eine geschlechtergerechtere Welt ein: für mehr Sichtbarkeit von Frauen, Gleichstellung im Sport, für Arbeitsplätze, an denen sich Frauen wohlfühlen und allgemein für die Förderung von weiblich gelesenen Personen. Doch auch die Gesundheit von Frauen spielt eine übergeordnete Rolle. Insbesondere die Intimgesundheit ist dabei ein sensibles Thema und noch zu häufig ein Tabu. Denn scheidenbasierte Beschwerden wie zum Beispiel vaginale Trockenheit können das Wohlbefinden von Frauen erheblich beeinträchtigen und sogar Schmerzen im Alltag und beim Geschlechtsverkehr verursachen.

Frauen sollten sich in ihrem Körper wohlfühlen und selbstbestimmt handeln können. Dafür ist es wichtig, sich der eigenen Intimgesundheit bewusst zu werden und sich nicht zu scheuen, offen darüber zu sprechen. „Viel zu oft haben Frauen Schmerzen im Intimbereich und denken, dass sie dagegen nichts tun können, sie ertragen es. Aber es gibt Hilfe! Brennen und Schmerzen sind nicht normal, keine Frau muss damit leben“, erklärt die Sexologin Ann-Marlene Henning, die selbst von vaginaler Trockenheit betroffen war und sich als Markenbotschafterin für die Intimgesundheit von Frauen einsetzt. Es gibt wirksame Behandlungsmethoden, die Beschwerden wie Scheidentrockenheit lindern können. Eine davon ist die Vagisan FeuchtCreme, eine hormonfreie Creme bei Scheidentrockenheit.

Intimgesundheit boomt: Der Aufstieg der Marke Vagisan

Die Marktentwicklung der Vagisan FeuchtCreme zeigt, wie sehr Frauen in den vergangenen Jahren ihre Selbstwirksamkeit gestärkt haben. Vor 15 Jahren ist die Vagisan FeuchtCreme zur hormonfreien Behandlung bei Scheidentrockenheit in Deutschland gestartet. Mittlerweile vertrauen Millionen Frauen in Deutschland der Nr. 1[1] am Markt. Der Umsatz ist in den vergangenen 7 Jahren um durchschnittlich 7 Prozent pro Jahr gestiegen. Aber auch andere Produkte der Marke verbessern die Frauengesundheit: So ist in ihren 25 Jahren am Markt die Marke auf über zehn Produkte angewachsen und als freiverkäuflicher Problemlöser für die weibliche Intimgesundheit aus der Apotheke nicht mehr wegzudenken. Vagisan Milchsäure – für die Vorbeugung von vaginalen Infektionen und zur schnellen Ansäuerung der Vaginalflora – war vor 25 Jahren das Startprodukt und zählt heute zu den Topsellern mit über 30 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr. Auch international wächst Vagisan: In 2023 standen die Produkte für die weibliche Intimgesundheit in 27 Ländern zur Verfügung.

Es hat sich bereits viel getan, gleichzeitig sind wir davon überzeugt, noch viel bewegen zu können. Der Internationale Frauentag erinnert jedes Jahr aufs Neue daran, dass Frauenrechte und Frauengesundheit untrennbar miteinander verbunden sind. Wir möchten Frauen ermutigen, sich mit ihrer Intimgesundheit auseinanderzusetzen und sich nicht von Beschwerden wie zum Beispiel Scheidentrockenheit einschränken zu lassen. Mit Vagisan haben Frauen einen wichtigen Teil ihrer Lebensqualität selbst in der Hand und können damit täglich ihre Selbstwirksamkeit stärken.

Über die hormonfreie Creme

Die Vagisan FeuchtCreme lindert Beschwerden wie Brennen, Jucken und Schmerzen bedingt durch eine trockene Vagina. Im Gegensatz zu anderen Präparaten ist sie eine Creme und kein Gel (wässrige Lösung). Damit bietet die Vagisan FeuchtCreme einen Doppeleffekt: Sie führt der Haut in der Vagina und im äußeren Intimbereich Feuchtigkeit UND pflegende Lipide (Fette) zu.

Die Vagisan FeuchtCreme ist durch den Zusatz von Milchsäure auf den natürlichen pH-Wert der Vagina abgestimmt. Sie ist für alle Frauen geeignet, die unter Scheidentrockenheit leiden und eine hormonfreie, aber wirksame Behandlungsmethode suchen.

Auch als Zäpfchen verfügbar: Vagisan FeuchtCreme Cremolum als Intensivkur für die Vagina über Nacht.

Hier geht es zur Pressemitteilung zur aktuellen Studie für die Vaginalzäpfchen Vagisan FeuchtCreme Cremolum.

Hier geht es zur Pressemitteilung zur Bedeutung von Milchsäure für die Vaginalflora.


[1] Insight Health 2022, hormonfreie Präparate bei Scheidentrockenheit

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Nina Lauterbach

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Wie eine atmungsaktive Salbe vor Hautreizungen schützt 

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03.11.2023

Irritationen und wunde Stellen im Intimbereich und auch im Analbereich sind keine Seltenheit. Dabei ist es vollkommen normal, dass die Haut ab einem bestimmten Alter häufiger gereizt sein kann, weil sie trockener und dünner wird. Wenn die Haut zusätzlichen Reizfaktoren wie Schweiß, Urin oder beim Fahrradfahren Reibung ausgesetzt ist, kann es zu Juckreiz, Brennen oder Rötungen in der Intimzone kommen. Erkrankungen wie Inkontinenz, Diabetes oder auch Übergewicht können die Beschwerden zudem begünstigen.  

Schutz vor dem Wundsein im Intimbereich 

Die Haut im Intim- und Analbereich ist zart und empfindlich, daher ist die richtige Intimpflege genauso wichtig wie die restliche Körperpflege. Hierbei sollte auf eine sanfte Reinigung und auf besondere Pflege und Schutz geachtet werden. Wenn beispielsweise die oberste Hautschicht trockener und rauer wird, können sich dort kleine Mikrorisse bilden. Dadurch kann weitere Feuchtigkeit entweichen und die Haut wird noch trockener. Ist die Hautbarriere gestört, können auch Keime oder Allergene leichter eindringen. Das Wichtigste zum Schutz der Haut ist eine gesunde Hautbarriere gegen Umwelteinflüsse von außen und gegen den Feuchtigkeitsverlust von innen.  

Atmungsaktiver Schutz plus Pflege bei bestehenden Reizungen 

Die Vagisan Schutz-Salbe geht speziell auf die Bedürfnisse der sensiblen Haut im äußeren Intimbereich ein. Sie bildet einen Schutzfilm gegen äußere Reizstoffe, Feuchtigkeit oder Reibung und lässt die Haut trotzdem atmen. Außerdem sorgen pflegende Wachse und Öle pflanzlichen Ursprungs für die notwendige Rückfettung, welche die trockene Haut benötigt. Ist die Haut bereits gerötet und gereizt, kann die Salbe die Beschwerden lindern. „Die Komposition von Ölen und Wachsen pflanzlichen Ursprungs wirkt pflegend und leicht fettend. Dank Ihrer atmungsaktiven Formulierung hinterlässt Vagisan Schutz-Salbe eine transparente Schutzschicht, die äußere Einflüsse von der Haut fernhält, ohne dass ein Feuchtigkeitsstau, der die Haut zusätzlich reizen würde, entsteht. Diese Eigenschaften wirken Hautirritationen entgegen und tragen zur Beruhigung bereits gereizter Haut bei“, erklärt Susann Eichler, Fachreferentin Gynäkologie bei Dr. Wolff. 

Vagisan Schutz-Salbe 

  • bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm 
  • wirkt pflegend & rückfettend 
  • beruhigt gereizte Haut 
  • Hautverträglichkeit, insbesondere im sensiblen äußeren Intimbereich, klinisch bestätigt 
  • ohne Mineralfette und Silikone 
  • ohne Mikroplastik 

75 ml, PZN: 13753132, AVP: 12,97 Euro

Anwendung: Die Vagisan Schutz-Salbe kann vorbeugend oder lindernd eingesetzt werden. Die betroffenen Hautstellen im äußeren Intimbereich sollten ein bis zweimal täglich oder nach Bedarf dünn eingecremt werden. Das Produkt kann auch im Bereich des Damms und am Anus angewendet werden. Ebenfalls eignet es sich für eine Anwendung in der Schwangerschaft und während der Stillzeit: 

  • NACH dem Waschen, 
  • NACH der Benutzung von Toilettenpapier, 
  • rund um den After VOR und NACH dem Stuhlgang, 
  • VOR sportlichen Aktivitäten. 

 Jetzt neu mit Klapp-Deckel statt Schraubverschluss für eine einfachere Handhabung! 

In (Online-)Apotheken erhältlich. 

 

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Warum Milchsäure essenziell für die vaginale Gesundheit ist

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21.09.2023

Voraussetzung für ein gesundes Gleichgewicht in der Vaginalflora ist ein saures Milieu, das die Vagina vor unerwünschten Erregern schützt. Dieser Säureschutz entsteht hauptsächlich durch Milchsäure, welche von Milchsäurebakterien, den sog. Laktobazillen, gebildet wird. „Bei Laktobazillen handelt es sich um kleine stäbchenförmige Bakterien, die nur wenige Mikrometer groß und dennoch elementar für unsere vaginale Gesundheit sind. Milchsäurebakterien dominieren vornehmlich im gebärfähigen Alter unser Vaginom und sorgen für eine intakte Vaginalflora. Die von ihnen produzierte Milchsäure reguliert und stabilisiert den physiologischen, d. h. den natürlichen pH-Wert in der Vagina“, erklärt Dr. Maren Kelm, Apothekerin und Fachreferentin im Bereich Gynäkologie bei Dr. Wolff. Der vaginale pH-Wert liegt in der Regel zwischen 3,8 und 4,5. Wenn der pH-Wert stabil bleibt, können sich potenziell krankmachende Keime nur schwer vermehren, da saure pH-Werte für die meisten Erreger keine Wohlfühlumgebung darstellen. Aus diesem Grund ist ein stabiler saurer pH-Wert unabdingbar für die vaginale Gesundheit. Dr. Kelm ergänzt: „Neben der Regulierung des pH-Wertes besitzt Milchsäure auch antimikrobielle und viruzide Eigenschaften.“

Sperma oder Blut können den pH-Wert der Vagina beeinflussen

Gerät die Vaginalflora jedoch aus dem Gleichgewicht oder verschiebt sich der pH-Wert der Vagina, bspw. durch hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre), können sich unerwünschte Erreger vermehren und zu Infektionen führen. Die auftretenden Infektionen können mit vaginalen Beschwerden, wie zum Beispiel Juckreiz, Brennen oder verändertem Ausfluss einhergehen. Darüber hinaus kann auch Sperma (bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr) oder Menstruationsblut den vaginalen pH-Wert beeinflussen. Beide genannten Körperflüssigkeiten sind leicht alkalisch, d.h. können mit einem pH-Wert knapp über 7 das saure Milieu der Vagina aus dem Gleichgewicht bringen.

Präparate mit Milchsäure zur Vorbeugung einsetzen

Frauen über alle Altersgruppen hinweg, die zu wiederholten Infektionen im vaginalen Bereich neigen, können mit Milchsäure ein gesundes und damit abwehrstarkes Vaginalmilieu aufrechterhalten und selbst dazu beitragen, Scheideninfektionen vorzubeugen. Vagisan Milchsäure kann auch in der Schwangerschaft prophylaktisch angewendet werden, da die Zäpfchen ohne Applikator einfach mit der Hand eingeführt werden und so kein Verletzungsrisiko besteht. Präparate mit Milchsäure sind dann sinnvoll, wenn in der Scheide noch ausreichend Milchsäurebakterien vorhanden sind, und die noch vorhandene Vaginalflora durch eine schnelle Ansäuerung unterstützt werden soll.

Vagisan Milchsäure

7 Vaginalzäpfchen, PZN: 0003435, AVP 14,99 €

14 Vaginalzäpfchen, PZN: 0003441, AVP 22,99 €

Anwendung: Die Vagisan Milchsäure Zäpfchen können bei Bedarf täglich über 5–7 Tage als Kur oder nach der Menstruation oder dem Sex verwendet werden. Tipp: abends vor dem Schlafengehen in die Vagina einführen.

Rezeptfrei in Ihrer (Online-)Apotheke erhältlich.

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Vaginale Probiotika mit Milchsäurebakterien zukünftig nur als Arzneimittel erlaubt

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26.07.2023

Bereits zugelassen: Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien

Eine gesetzliche Regelung sorgt dafür, dass vaginale Päparate mit lebensfähigen Milchsäurebakterien ab Mai 2024 nicht mehr als Medizinprodukt vertrieben werden dürfen, sondern eine Zulassung als Arzneimittel benötigen. Aufgrund der guten klinischen Studienlage wurden die Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien bereits vor einem Jahr durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als Arzneimittel zugelassen. Stand heute sind die probiotischen Hartkapseln zur vaginalen Anwendung von Vagisan das erste und bisher einzige Arzneimittel aus Deutschland, welches die Umstellung bereits erfolgreich abgeschlossen hat und Frauen in der Apotheke zur Unterstützung ihrer Vaginalflora empfohlen werden kann. Bei einer gestörten Vaginalflora durch Scheideninfektionen oder Antibiotikaeinnahme ist es besonders wichtig, die Scheidenflora zu stärken und ihr natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen, um erneuten Infektionen vorzubeugen.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal hebt Dr. Susann Eichler, Fachreferentin Gynäkologie bei Dr. August Wolff, hervor:

„In unserem Präparat sind zwei patentierte scheidentypische Milchsäurebakterien-Arten enthalten, deren Stämme einen protektiven Beitrag zur vaginalen Gesundheit leisten.“

Wie schützen vaginale Milchsäurebakterien?

Milchsäurebakterien rufen in erster Linie die Assoziation einer gesunden Darmflora hervor, aber sie wirken sich auch positiv auf das Scheidenmilieu aus, indem die von ihnen gebildete Milchsäure durch Senkung des pH-Werts für ein saures protektives Milieu in der Scheide sorgt. Entscheidend ist dabei nicht nur die Senkung des pH-Werts, sondern auch die Art der Säure. Während Milchsäure eine mikrobiozide sowie viruzide Wirkung ausübt, können Erreger in Anwesenheit von Essigsäure und auch Ascorbinsäure ungehindert wachsen, obwohl sie ebenso in der Lage sind wie Milchsäure, den pH-Wert zu senken. Neben der Bildung von Milchsäure besitzen Milchsäurebakterien weitere wichtige protektive Eigenschaften, um die Ausbreitung pathogener Erreger zu hemmen. Dazu zählen u.a. die Bildung von Wasserstoffperoxid (H2O2), Bakteriozine, Biotensiden und Biofilmen.

Um die Intimgesundheit zu erhalten, muss die Scheidenflora ein gewisses Gleichgewicht in ihrer Zusammensetzung bewahren. Dieses zeichnet sich häufig durch die Dominanz von einer oder zwei Laktobazillen-Arten aus. Da jedoch in der Scheide physiologisch neben den Milchsäurebakterien auch potenzielle Erreger, wie Pilze und pathogene Bakterien, in geringer Zahl vorhanden sind bzw. aus dem Darm in die Scheide gelangen können, kann es im Prinzip jederzeit zu einem Ungleichgewicht zu Ungunsten der Milchsäurebakterien kommen. Diese vaginale Dysbiose kann dann das Auftreten einer Scheideninfektion begünstigen. Daher empfehlen Fachleute vaginale Probiotika, da sie die Vaginalflora wieder ins Gleichgewicht bringen bzw. wieder aufbauen können, wenn diese nachhaltig gestört wurde.

Leitliniengerecht mit vaginalen Probiotika behandeln

Laut aktueller Leitlinie zur Behandlung einer bakteriellen Vaginose [1] können Probiotika im Anschluss an die antibiotische oder antiseptische Therapie nicht nur helfen die geschädigte Vaginalflora wieder aufzubauen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs zu reduzieren. Das probiotische Arzneimittel Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien trägt nach Antibiotikabehandlung aufgrund einer bakteriellen Vaginose (bakterielle Scheideninfektion) dazu bei, eine gestörte Vaginalflora zu normalisieren sowie eine normale Scheidenflora bei wiederkehrenden Scheideninfektionen aufrechtzuerhalten.

Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien

8 Hartkapseln zur vaginalen Anwendung; AVP: 21,48 Euro, PZN: 18059672

Enthält zwei Milchsäure-produzierende Bakterienstämme sowie Lactitol, ein besonderer „Proviant“ für die Laktobazillen:

Lactobacillus rhamnosus, DSM 14870 hemmt in vitro das Wachstum von Hefepilzen (z. B. Candida albicans) und Bakterien (z. B. Gardnerella vaginalis)

Lactobacillus gasseri, DSM 14869 produziert neben Milchsäure auch Wasserstoffperoxid, das in vitro die Wachstumsmöglichkeiten von pathogenen Bakterien begrenzt.

Vorsorge

Vagisan Milchsäure

zur schnellen und effektiven Ansäuerung des Scheidenmilieus

Nachsorge

Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien

ein vaginales Probiotika

Tägliche Unterstützung

Vagisan Biotin-Lacto

Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin und Milchsäurebakterien

[1] Bacterial vaginosis. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S2k-Level, AWMF Registry No. 015-028, June 2023).

DGGG = Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe; OEGGG = Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe; SGGG = Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe; sowie AWMF = Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.


Pflichttext:

Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien. WirkstoffeLactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebensfähig), Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebensfähig). Zusammensetzung: 1 Hartkapsel zur vaginalen Anwendung enthält 400 mg Pulver mit mindestens 108 KBE (Koloniebildende Einheiten) Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebensfähig) und mindestens 108 KBE Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebensfähig). Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Lactitol, Maisstärke, Xanthangummi, Glucose, Magnesiumstearat. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid. Anwendungsgebiete: Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach Antibiotikabehandlung einer bakteriellen Vaginose; zur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora bei wiederkehrenden vaginalen Infektionen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Laktobazillen (Milchsäurebakterien, wie z.B. Lactobacillus gasseri oder Lactobacillus rhamnosus) oder einen der sonstigen Bestandteile. Das Arzneimittel sollte während der Menstruation nicht angewendet werden. NebenwirkungenNicht bekannt: Brennen, Juckreiz oder Rötung im Intimbereich, Vaginalausfluss.
Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Stand 03/2022.

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VagisanCare in neuem, femininem Design & Zuwachs durch Pflegecreme

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23.06.2023

VagisanCare bietet die passende Range für eine tägliche Routine, die Spaß macht. Sie ist auf die empfindliche Intimzone abgestimmt, sorgt für ein positives Körpergefühl und trägt zu sexuellem Wohlbefinden bei. Das neue moderne, feminine Design soll dazu anregen, die Produkte gerne und offen im Badezimmer zu platzieren. Für mehr Selbstliebe, Zuwendung und Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper, vor allem dem sensiblen Intimbereich.

Das Care im Markennamen steht nicht ohne Grund dort, so Produktmanagerin Lena-Sophie Diekmann: “Wir wollen dazu anregen, dass sich Frauen ihrem Körper ganz bewusst widmen und dabei den äußeren Intimbereich nicht aussparen. Die sogenannte V-Zone freut sich über die tägliche Pflege und dankt mit entspannter Haut.“

Eine Routine für die V-Zone: Sich pflegen, selbst entdecken und wohlfühlen

„Fühl dich V-gepflegt“ mit der neuen Pflegecreme

Die intensiv wirkende VagisanCare Pflege Creme beruhigt die sensible Haut der Intimzone, versorgt sie dank Hyaluron langanhaltend mit Feuchtigkeit und ist durch die enthaltene Milchsäure auf den pH-Wert der V-Zone abgestimmt.

UVP €14,99, 30 ml, PZN:18352656

Die Pflegecreme für den Intimbereich – schützt und beruhigt gereizte Haut

  • Lindert Irritationen, wie Trockenheit und Juckreiz
  • Pflegt, beruhigt und schützt
  • Speziell für die empfindliche Haut im Intimbereich entwickelt
  • Verträglichkeit dermatologisch bestätigt
  • Ohne Duftallergene, Mineralöle und Mikroplastik

„Fühl dich V-erfrischt“ mit dem Duschschaum

UVP € 7,99, 150 ML, PZN:18352662

Bereits unter der Dusche kann die Routine mit dem VagisanCare Dusch Schaum starten. Der Duschschaum sorgt für ein erfrischtes Hautgefühl, hält den pH-Wert in Balance und schont den Säureschutzmantel.

„Fühl dich V-beruhigt“ mit dem Aftershave Balm

UVP € 9,99, 50 ML, PZN:18352633

Der VagisanCare Aftershave Balm beruhigt die empfindliche Haut des Intimbereichs nach der Rasur und wirkt der Entstehung von Rasierpickelchen und Rasur bedingten Rötungen entgegen.

„Fühl dich V-geschmeidig“ mit dem cremigen Gleitgel

UVP € 9,99, 50 G, PZN:18352679

Effekt und Pflege auch in den intimen Momenten: Das VagisanCare Creme Gleitgel enthält pflegende Lipide, die für einen anhaltenden Gleiteffekt und so für ein angenehmes Gefühl beim Sex sorgen.

Das VagisanCare Creme Gleitgel gibt es in Deutschland exklusiv in Apotheken zu kaufen – entweder lokal vor Ort oder auch bei einer Vielzahl von Online-Apotheken.

Die anderen Produkte der Range sind im VagisanCare Online-Shop, online (z. B. bei Amazon) oder in Apotheken erhältlich.

In Österreich sind die Produkte bei dm verfügbar.

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Scheidenpilz verschwindet nicht von allein

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01.06.2023

Anzeichen schnell erkennen und einfach behandeln mit Vagisan Myko Kombi 3 Tage

Wenn es im Intimbereich juckt und brennt, dann ist Abwarten keine gute Option. Stattdessen sollte frau überprüfen, ob es sich um Scheidenpilz handeln könnte. Denn auch wenn eine Vaginalmykose (so der Fachbegriff) in der Regel ungefährlich ist – von allein verschwindet sie nicht. Um keine langwierige Angelegenheit daraus zu machen, sollte sie möglichst schnell erkannt und umgehend behandelt werden.

Erste Anzeichen richtig deuten

Ein Hinweis darauf, dass das empfindliche Gleichgewicht im sauren Milieu der Scheidenflora gestört ist und sich dadurch ein Pilz ausbreiten konnte, ist ein anhaltender starker Juckreiz im Bereich der Vulvalippen und im Scheideneingang. Meist ist der Intimbereich zusätzlich gerötet und geschwollen. Darüber hinaus macht sich häufig ein gelblich-weißer, manchmal krümeliger Ausfluss bemerkbar.

Kein Grund, sich zu schämen

Scheidenpilz kommt bei Frauen recht häufig vor – besonders im gebärfähigen Alter. Laut Bundesministerium für Gesundheit haben 75 von 100 Frauen mindestens einmal im Leben eine Vaginalmykose. Grund dafür ist meist ein Hefepilz, Candida albicans, der auch in der gesunden Scheidenflora vorhanden und in geringen Mengen völlig unbedenklich ist. Wenn jedoch das empfindliche Gleichgewicht gestört wird – zum Beispiel durch Reizung, Stress oder Medikamente – dann kann es zu einer übermäßigen Besiedlung der Scheide mit Hefepilzen und letztlich zu einer Infektion kommen. Mit mangelnder Hygiene hat eine Vaginalmykose in der Regel nichts zu tun.

So gelingt die Behandlung

Treten die beschriebenen Symptome das erste Mal auf oder sind nicht ganz eindeutig, dann ist ein Besuch beim Gynäkologen ratsam, um die Ursache der Beschwerden abzuklären. Sind die Anzeichen hingegen klar identifizierbar, lässt sich Scheidenpilz meist schnell und einfach selbst mit einem rezeptfreien Medikament aus der Apotheke kurieren. Dabei handelt es sich entweder um eine Creme, Vaginaltabletten oder Vaginalzäpfchen oder – wie bei Vagisan Myko Kombi 3 Tage – um eine Kombination aus Creme und Vaginalzäpfchen. Die Vaginalzäpfchen bilden zusammen mit der Scheidenflüssigkeit eine Creme, die die Haut in der Scheide beruhigt und die Pilzinfektion bekämpft. Die Creme aus der Tube wirkt ebenfalls dem Pilzwachstum entgegen und beruhigt den äußeren Intimbereich. Die Anwendungsdauer beträgt nur drei Tage, sodass Betroffene schnell eine Linderung spüren können.

Tipps zum Vorbeugen

Diese 4 Tipps helfen, das gesunde Gleichgewicht der Scheidenflora aufrecht zu erhalten und damit einer Vaginalmykose vorzubeugen:

  • Beim Waschen nicht übertreiben, denn das bringt die Scheidenflora ins Ungleichgewicht. Besser: Nur milde Waschlotionen zum Beispiel die Vagisan Intimwaschlotion verwenden.
  • Besonders im Sommer wichtig: Verschwitzte Kleidung und nasse Badesachen schnellstmöglich wechseln, um den Intimbereich nicht übermäßig zu reizen.
  • Luftdurchlässige, lockere Unterwäsche und Bekleidung aus natürlichen Materialien tragen. Auf Synthetik besser ganz verzichten.
  • Beim Toilettengang von vorn nach hinten abwischen, um keine Erreger in die Scheide zu reiben.

Vagisan Myko Kombi 3 Tage oder Vagisan Myko Kombi

  • 3 Vaginalzäpfchen mit je 200 mg Clotrimazol + 20 g Creme mit 20 mg Clotrimazol pro g Creme (Vagisan Myko Kombi 3 Tage) oder 1 Vaginalzäpfchen mit 500 mg Clotrimazol + 20 g Creme mit 10 mg Clotrimazol pro g Creme (Vagisan Myko Kombi)
  • Vaginalzäpfchen sind am besten am Abend möglichst tief in die Scheide einzuführen, damit sie über Nacht wirken können
  • zur Creme schmelzendes Vaginalzäpfchen
  • angenehmes Einführen ohne Applikator
  • mit Creme zur Behandlung des äußeren Intimbereichs
  • sollte nicht während der Menstruation angewendet werden

Erhältlich in Apotheken.

Vagisan Myko Kombi 3 Tage / Vagisan Myko Kombi

PZN: 15373698 / PZN: 9235710

Pflichttexte

Vagisan Myko Kombi 3 Tage – Wirkstoff: Clotrimazol. Zusammensetzung (Vaginalzäpfchen): 1 Vaginalzäpfchen enthält als Wirkstoff 200 mg Clotrimazol. Sonstige Bestandteile: Cetylstearylalkohol, Hartfett, Macrogol-20-glycerolmonostearat, Polyacrylsäure-Natriumsalz. Zusammensetzung (Creme): 1 g Creme enthält als Wirkstoff 20 mg Clotrimazol. Sonstige Bestandteile: Benzylalkohol, Cetylpalmitat, Cetylstearylalkohol, Natriumcitrat, Octyldodecanol, Polysorbat 60, Sorbitanstearat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Infektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches durch Hefepilze (meist Candida albicans). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol, Benzylalkohol, Cetylstearylalkohol oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft (1. Trimenon). Nebenwirkungen: Gelegentlich: Hautirritationen (z. B. brennendes Gefühl, Stechen oder vorübergehende Rötung). Nicht bekannt: Allergische Reaktionen (z. B. Juckreiz, Erythem, Atemnot, behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen), Übelkeit, Diarrhö, Vaginalblutungen. Warnhinweise: Nicht zusammen mit Kondomen oder Diaphragmen verwenden. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Apothekenpflichtig. Stand 10/2022

Vagisan Myko KombiWirkstoff: Clotrimazol. Zusammensetzung (Vaginalzäpfchen): 1 Vaginalzäpfchen enthält als Wirkstoff 500 mg Clotrimazol. Sonstige Bestandteile: Cetylstearylalkohol, Hartfett, Macrogol-20-glycerolmonostearat, Polyacrylsäure-Natriumsalz. Zusammensetzung (Creme): 1 g Creme enthält als Wirkstoff 10 mg Clotrimazol. Sonstige Bestandteile: Benzylalkohol, Cetylpalmitat, Cetylstearylalkohol, Natriumcitrat, Octyldodecanol, Polysorbat 60, Sorbitanstearat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Infektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches durch Hefepilze (meist Candida albicans). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol, Benzylalkohol, Cetylstearylalkohol oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft (1. Trimenon). Nebenwirkungen: Häufig: Brennen und Juckreiz an der behandelten Stelle. Gelegentlich: Hautirritationen (z. B. brennendes Gefühl, Stechen oder vorübergehende Rötung). Sehr selten: Allergische Reaktionen (z. B. Juckreiz, Erythem, Atemnot, behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen), Übelkeit, Diarrhö. Nicht bekannt: Vaginalblutungen. Warnhinweise: Nicht zusammen mit Kondomen oder Diaphragmen verwenden. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen und leichte lokale Reizungen hervorrufen. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Apothekenpflichtig. Stand 03/2023.

Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel • Sudbrackstr. 56 • 33611 Bielefeld • www.vagisan.de 

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Vagisan sept: Povidon-Iod mit breitem Wirkspektrum

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02.05.2023
  • Infektionen sind nicht immer eindeutig auf einen Erreger zurückzuführen, zum Beispiel bei vaginalen Mischinfektionen 
  • Mehrere Erreger gleichzeitig können die Diagnose erschweren 
  • Wirkstoff Povidon-Iod dank breitem Wirkspektrum empfehlenswert zur Behandlung von Scheideninfektionen unterschiedlicher Art 

Viele Frauen gehen bei Unwohlsein im Intimbereich schnell von einer Infektion mit Pilzen, auch bekannt als Vaginalmykose oder Scheidenpilz, aus. Doch nicht alle Scheideninfektionen sind lediglich auf einen bestimmten Erreger zurückzuführen. Manchmal sind die beteiligten Erreger gar nicht bekannt oder Mischinfektionen können die Ursache für Beschwerden im Intimbereich wie Juckreiz, Brennen oder ein ungewöhnlicher vaginaler Ausfluss sein. Mischinfektionen der Scheide zeichnen sich durch eine Kombination verschiedener Erreger aus, beispielweise Bakterien und Pilze. Typischerweise wird das Scheidenmilieu von Laktobazillen dominiert, die für einen günstigen, sauren pH-Wert, bei dem sich Krankheitserreger nur schlecht vermehren, sorgen und somit zum natürlichen Infektionsschutz in der Scheide beitragen. Wenn jedoch das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora gestört wird, kann die Anzahl der schützenden Laktobazillen abnehmen und der pH-Wert steigen. Pathogene, also krankmachende, Mikroorganismen können sich dann ungehindert vermehren und ggf. Beschwerden hervorrufen.  

Selbstdiagnose bei einer Scheideninfektion häufig falsch 

Ein auffälliger Ausfluss (Fluor genitalis), Juckreiz und Brennen im Intimbereich können Anzeichen für eine Scheideninfektion sein. Die Art der Infektion ist anhand der beschriebenen Symptome nicht immer eindeutig einzugrenzen. Betroffene Frauen vermuten häufig, dass es sich um einen Scheidenpilz handelt, aber nicht immer ist die Selbstdiagnose richtig. Hinzukommt, dass Frauen, die unter einer bakteriellen Vaginose leiden, gleichzeitig von einer Pilzinfektion betroffen sein können. Wird dieser typische Fall einer Mischinfektion nicht korrekt diagnostiziert, können die angewendeten Mittel der Selbstmedikation nicht ausreichend helfen und Rückfälle sind vorprogrammiert. Daher ist es ratsam bei Unsicherheit bezüglich der Selbsteinschätzung oder unklaren Symptomen, zunächst eine gynäkologische Praxis zur Sicherung der Diagnose aufzusuchen. Eine Therapie muss im Falle einer Mischinfektion zeitgleich gegen verschiedene Erreger erfolgen. 

Povidon-Iod in Vagisan sept: Wirkungsvolle Option gegen Bakterien und Pilze 

Liegt eine bestätigte Infektion zum Beispiel aus Vaginalmykose und bakterieller Vaginose vor, kann ein antiseptisches Präparat mit breitem Wirkspektrum verwendet werden, das gegen verschiedene Erreger, wie Pilze sowie Bakterien wirkt. Ein solcher Wirkstoff ist zum Beispiel Povidon-Iod (PVP-Iod), der im Arzneimittel Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit PVP-Iod enthalten ist. Auch zur Behandlung von wiederkehrenden Scheideninfektionen, d.h. bei Rezidiven, eignet sich das lokale Antiseptikum, denn es ist davon auszugehen, dass PVP-Iod auch gegen Bakterien wirkt, die bereits Antibiotikaresistenzen entwickelt haben. Gleichzeitig ist Vagisan sept wiederholt anwendbar, da die Entwicklung von Resistenzen nicht bekannt und der Wirkstoff außerdem gut verträglich ist. 

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod: 

5 Vaginalzäpfchen 

10 Vaginalzäpfchen 

PZN: 16930882 / 16930899 

  • das einzige vaginale Antiseptikum mit dem Wirkstoff PVP-Iod 
  • PVP-Iod hat ein breites Wirkspektrum: wirkt gegen Bakterien, Pilze, sowie einige Viren und Protozoen
  • keine Resistenzentwicklung bekannt 
  • anwendbar bei spezifischen und unspezifischen Scheideninfektionen  

Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. 

Ein Beratungsgespräch beim Arzt oder Apotheker wird empfohlen. 

Pflichttext: 

Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod. Wirkstoff: Povidon-Iod. Zusammensetzung: 1 Vaginalzäpfchen enthält als Wirkstoff 200 mg Povidon-Iod (Poly[1-vinyl-2-pyrrolidon]-Iod-Komplex) mit einem mittleren Molekulargewicht von 44000 und einem verfügbaren Iodgehalt von 10 % in Neutralfettgrundlage. Sonstige Bestandteile: Hartfett, Natriumacetat, hochdisperses Siliciumdioxid, mittelkettige Triglyceride. Anwendungsgebiet: Iod-empfindliche spezifische und unspezifische Vaginalinfektionen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile, Schwangerschaft und Stillzeit, Schilddrüsenüberfunktion, Radioiodtherapie, Dermatitis herpetiformis Duhring. Nebenwirkungen: Gelegentlich: Vorübergehend Schmerzen, Brennen und Wärmeempfindung, Überempfindlichkeitsreaktionen, auch vom Spättyp. Selten: Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, schwere metabolische Azidose, renale Insuffizienz. Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Iod-induzierte Hyperthyreose. Warnhinweise: Nicht gleichzeitig mit Latexprodukten (z.B. Kondomen oder Diaphragmen) anwenden. Stand 03/2023.  

Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel • Sudbrackstr. 56 • 33611 Bielefeld • www.vagisan.de 

Studie bestätigt: Hormonfreies Zäpfchen hilft bei Scheidentrockenheit

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21.03.2023
  • Signifikante Verbesserungen von vaginalem Trockenheitsgefühl, Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Intimverkehr
  • Wirkung hält drei Tage und länger an
  • Behandlung von Scheidentrockenheit auch effektiv und hormonfrei mit Vaginalzäpfchen möglich

Fast jede zweite Frau über 45 Jahren hat Erfahrung mit Scheidentrockenheit, deren Auslöser vielfältig sein können. Zu den Ursachen gehören u.a. Östrogenmangel, Stillzeit, Krebstherapien, Stress, verschiedene Erkrankungen, wie Diabetes, und eine übertriebene Intimhygiene. In einer neuen klinischen Studie [1] wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit des hormonfreien Vaginalzäpfchens Vagisan FeuchtCreme Cremolum bei 79 postmenopausalen Frauen mit vulvovaginaler Trockenheit über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. Die Symptome der Scheidentrockenheit, wie z. B. Trockenheitsgefühl, vaginaler Juckreiz, Brennen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (auch bekannt als Dyspareunie), besserten sich statistisch signifikant durch die Anwendung des hormonfreien Scheidenzäpfchens.

Schneller Wirkeintritt & langanhaltende Wirkung

Binnen 24 Stunden nach der ersten Anwendung konnte bei über 70 Prozent der Anwenderinnen eine deutliche Linderung der Symptome festgestellt werden [2]. Sowohl die Wirksamkeit als auch die Verträglichkeit bekamen Bestnoten in der Bewertung. Am Studienende bewerteten 85 Prozent der Anwenderinnen und der Studienarzt die Wirksamkeit mit gut oder sehr gut. Die Verträglichkeit wurde vom Studienarzt zu 97 Prozent und von 95 Prozent der Anwenderinnen mit gut oder sehr gut benotet. Im Laufe der Studie zeigte sich zudem, dass die Wirkung eines Zäpfchens für drei Tage und länger anhält [3].

Die klinische Studie belegt, dass eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden konnte. Zum einen stellte sich die signifikante Verbesserung der typisch subjektiven Beschwerden bereits innerhalb einer Woche nach Anwendung von Vagisan FeuchtCreme Cremolum ein. Zum anderen zeigte sich die lang anhaltende Wirkung von Vagisan FeuchtCreme Cremolum, da die Verbesserung der Scheidentrockenheit über einen langen Zeitraum Bestand hatte.

Feedback der Anwenderinnen

Zäpfchen wird zur Creme

Das Vagisan FeuchtCreme Cremolum ermöglicht betroffenen Frauen eine einfache intravaginale Anwendung – ohne Applikator. Das Einzigartige an der Galenik: Das Cremolum-Zäpfchen schmilzt in der Scheide und bildet dort zusammen mit der Scheidenflüssigkeit eine pflegende Creme, die über Nacht besonders gut wirken kann. Dank des Zusatzes von Milchsäure weist die Creme einen pH-Wert von ca. 4,5 auf und trägt somit zur Erhaltung eines sauren Scheidenmilieus bei. Insbesondere zu Beginn der Therapie wird eine tägliche Anwendung empfohlen. Nach Abklingen der Beschwerden können, je nach Bedarf, auch 2-3 Anwendungen pro Woche ausreichen. Auch eine langfristige, regelmäßige Anwendung zur Vorbeugung ist möglich.

Auch als Ergänzung zur Hormontherapie einsetzbar

Das FeuchtCreme Cremolum von Vagisan stellt eine hormonfreie Alternative für Frauen dar, die keine Hormone nehmen möchten bzw. dürfen. Für Frauen, die eine lokale Hormontherapie benötigen oder unter einer systemische Hormonersatztherapie (HRT) stehen, kann das Vagisan FeuchtCreme Cremolum als pflegende Ergänzung eingesetzt werden. Sprich Vagisan FeuchtCreme Cremolum kann auch zusammen mit einer HRT oder im Wechsel mit Hormon- (Östrogen-)haltigen Vaginalcremes oder -zäpfchen angewandt werden.

Vagisan FeuchtCreme Cremolum

16 Vaginalzäpfchen

PZN: 10339834

  • Hormonfreies Vaginalzäpfchen
  • Innovative Galenik
  • Enthält Milchsäure
  • Einfache intravaginale Anwendung
  • Frei von Duft- und Konservierungsstoffen
  • Während Schwangerschaft und Stillzeit anwendbar
  • Langfristig anwendbar

Vagisan FeuchtCreme Kombi

8 Cremolum (Vaginalzäpfchen) + 10 g Creme

PZN: 6882372

  • Kombination von Vagisan FeuchtCreme Cremolum (Vaginalzäpfchen) zur Anwendung in der Scheide – ohne Applikator – und Vagisan FeuchtCreme zur Anwendung im Scheideneingang und im äußeren Intimbereich
  • Die meisten Frauen haben das Gefühl von Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerz nicht nur in der Scheide, sondern auch im Scheideneingang und im äußeren Intimbereich

[1] Studie von Dr. August Wolff NCT05211505, Studiendauer von über 6 Wochen mit 79 postmenopausalen Frauen mit vulvovaginaler Trockenheit

[2] Deutliche Linderung nach 24h bei > 70 % der Anwenderinnen

[3] Bestätigt durch > 75 % der Probandinnen nach Anwendung über ca. 5 Wochen

Praxisorientierte Diskussionen auf 14. Gynäkologischem Symposium

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22.11.2022

Das Symposium für Infektionen in Gynäkologie und Geburtsmedizin hat erneut 150 Gynäkologinnen und Gynäkologen in Bielefeld zur zertifizierten Fortbildung begrüßt. Namhafte Referenten aus Deutschland und Österreich sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Seit 14 Jahren unterstützt Dr. August Wolff als Veranstalter Ärztinnen und Ärzte in ihrer Weiterbildung rund um gynäkologische und geburtshilfliche Infektionen.

Das vaginale Mikrobiom stand im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums unter der wissenschaftlichen Leitung von PD Dr. Volkmar Küppers (Düsseldorf). „Es gibt viele Hinweise darauf, dass die zunehmende Kenntnis des Mikrobioms der Vagina zu einer veränderten Sichtweise der bakteriellen Diagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe führen wird“, erklärte Küppers bereits in der Einladung. Eine Mischung aus teils bekannten und neuen Gesichtern referierten zu sechs übergeordneten Themengebieten. Neben der Infektiologie werden immer auch angrenzende Disziplinen behandelt, wie dieses Jahr zum Beispiel gynäkologische Dermatologie, Psychosomatik und Endokrinologie.

Prof. Werner Mendling, der ehemalige Tagungsleiter, war dieses Jahr mit zwei Vorträgen zum Thema Infektiologie und Vaginalflora erneut selbst aktiv. Dr. Janine Zöllkau erläuterte die Bedeutung des vaginalen Mikrobioms während einer Schwangerschaft. Während Dr. Küppers als thematische Einführung Grundkenntnisse aus der gynäkologischen Sprechstunde zur Vulvadiagnostik mitbrachte, gestaltete Dr. Barbara Eberz die anschließende Lernerfolgskontrolle zur Differenzialdiagnose von Vulvaerkrankungen anhand von Fallbeispielen aus dem Praxisalltag. Prof. Julia Gallwas und Prof. Sigrid Regauer brachten zwei Vorträge aus dem Bereich der HPV-Diagnostik mit. PD Dr. Dr. Patrick Finzer spannte den Bogen zwischen HPV und zervikalen intraepithelialen Neoplasien unter Berücksichtigung des vaginalen Mikrobioms. Fachübergreifend referierte Prof. Michael Ludwig zur vulvovaginalen Atrophie und endokrinologischen Therapiemöglichkeiten. Abschließend sprach Prof. Hartmut A.G. Bosinski über sexualmedizinische Aspekte der Vulvodynie.

Die praxisorientierte und interdisziplinäre Veranstaltung war mit 150 Teilnehmenden erneut ausgebucht und lieferte zahlreiche fachliche Diskussionen sowie Denkanstöße für den Praxisalltag. Der Termin für das 15. Symposium steht bereits fest:

24.-25. November 2023

(Änderungen vorbehalten).

Gruppenfoto (oben) von links nach rechts: PD Dr. Dr. Patrick Finzer, Prof. Michael Ludwig, Prof. Sigrid Regauer, Dr. Erik Schulze zur Wiesche (Dr. Wolff), Prof. Julia Gallwas, Dr. Lisa Grüntkemeier (Dr. Wolff), Dr. Barbara Eberz, Dr. Manuel Häuser (Dr. Wolff), Prof. Hartmut A. G. Bosinski und PD Dr. Küppers.

Scheidentrockenheit: Hormonfreie Vaginalcreme auf Augenhöhe mit Hormonpräparat

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03.11.2022

In einer kürzlich veröffentlichten unabhängigen Vergleichsstudie[1] wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit der hormonfreien Vagisan FeuchtCreme im direkten Vergleich zu einer Estriol-haltigen Vaginalcreme bei über 170 postmenopausalen Frauen mit vulvovaginaler Trockenheit über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. Beide Vaginalcremes führten bei den Patientinnen zu einer signifikanten Verbesserung der subjektiven Beschwerden wie Trockenheitsgefühl, Brennen, Juckreiz und Schmerzen. Diese Verbesserung stellte sich nicht nur bereits innerhalb der ersten Anwendungswoche ein, sondern behält über einen langen Zeitraum Bestand.

Das Besondere: Die hormonfreie Vagisan FeuchtCreme ist der hormonhaltigen Vaginalcreme statistisch nicht unterlegen.

Lindert Beschwerden bei Scheidentrockenheit und bessert Lebensqualität

Die Symptome der Scheidentrockenheit, wie u. a. Juckreiz, Brennen und Schmerzen (z. B. beim Sex, aber auch in alltäglichen Situationen wie Sitzen oder Fahrradfahren), können das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Die Anwendung der hormonfreien Vaginalcreme kann die Lebensqualität von Frauen, z. B. in der Postmenopause, deutlich steigern. Mit Vagisan FeuchtCreme ist Scheidentrockenheit nicht nur sehr gut behandelbar, sondern sie stellt auch eine hormonfreie Alternative für Frauen dar, die keine Hormone nehmen möchten aufgrund ihrer möglichen Nebenwirkungen bzw. dürfen bedingt durch eine Krebserkrankung.

Bereits 2019 wurde nachgewiesen, dass die Vagisan FeuchtCreme eine wirksame und sichere Option zur hormonfreien Behandlung von Scheidentrockenheit bei Brustkrebspatientinnen ist. Darüber hinaus zeigte eine bereits 2015 durchgeführte Studie erstmals, dass Vagisan FeuchtCreme subjektive Beschwerden der Scheidentrockenheit besser lindert als ein hormonfreies Vaginalgel.

Aktuelle wissenschaftliche Studienlage zur Wirksamkeit der Vagisan FeuchtCreme:

Studie 1 – 2015: „besser als ein Gel“[2]
Vagisan FeuchtCreme lindert subjektive Symptome der Scheidentrockenheit besser als ein hormonfreies Vaginalgel.

Studie 2 – 2019: „hilft Brustkrebspatientinnen“[3]
Vagisan FeuchtCreme ist eine wirksame und sichere Option zur hormonfreien Behandlung von Scheidentrockenheit bei Brustkrebspatientinnen.

Studie 3 – 2022: „auf Augenhöhe mit hormonhaltiger Creme“ [1]
In Hinblick auf die Besserung subjektiver Beschwerden der Scheidentrockenheit, wie u.a. Trockenheitsgefühl, Brennen, Juckreiz und Schmerzen, ist Vagisan FeuchtCreme einem hormonhaltigen Präparat statistisch nicht unterlegen.

Die Abbildung zeigt, dass die hormonfreie Vagisan FeuchtCreme der hormonhaltigen Vaginalcreme statistisch nicht unterlegen ist.

Die Vorteile der Vagisan FeuchtCreme im Überblick:

  • Hormonfreie Vaginalcreme
  • Lindert Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Trockenheitsgefühl
  • Pflegt die Scheide und hält sie geschmeidig
  • Spendet Feuchtigkeit und pflegende Lipide
  • Sehr gute Verträglichkeit
  • Unterstützt die natürliche Scheidenflora durch den pH-Wert von 4,5 dank des Zusatzes von Milchsäure
  • Anwendung auch als Gleitcreme vor dem Intimverkehr möglich, um Schmerzen beim Sex zu lindern
  • Frei von Duft- und Farbstoffen, sowie von Mineralölen und Silikonen.
  • Eine Anwendung während Schwangerschaft (ohne Applikator) und Stillzeit ist möglich.

Wer keinen Applikator nutzen möchte, setzt zur Linderung der typischen Symptome der Scheidentrockenheit auf die hormonfreien und weichschmelzenden Zäpfchen von Vagisan FeuchtCreme Cremolum. Diese enthalten ebenfalls Milchsäure, pflegen die Scheide und halten sie geschmeidig.

In Vagisan FeuchtCreme Kombi finden Frauen eine Kombination von Vagisan FeuchtCreme Cremolum (Vaginalzäpfchen) zur Anwendung in der Scheide & Vagisan FeuchtCreme zur Anwendung im Scheideneingang und im äußeren Intimbereich.

Erhältlich in (Online-)Apotheken.


[1] Garcia de Arriba S. et al. Vaginal hormone-free moisturising cream is not inferior to an estriol cream for treating symptoms of vulvovaginal atrophy: Prospective, randomised study. PLoS One. 2022 May 12;17(5):e0266633.

[2] Stute P. et al. Efficacy and safety of non-hormonal remedies for vaginal dryness: open, prospective, randomized trial. Climacteric 2015;18(4):582-9.

[3] Chatsiproios D. et al. Topical treatment of vaginal dryness with a non-hormonal cream in women undergoing breast cancer treatment – An open prospective multicenter study. PLoS One. 2019 Jan 24;14(1):e0210967.