Singles Day am 11.11. erreicht Deutschland – Shampoo-Sonderlieferung aus Bielefeld nach China

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Der chinesische Singles Day am 11.11. ist der umsatzstärkste Onlineshopping-Tag der Welt. Auch in Deutschland laufen die Vorbereitungen für das global größte E-Commerce Event auf Hochtouren.

Singles Day generiert Umsatz- und Absatzrekorde

Am 11.November um 0:00 Uhr verfällt China in einen gigantischen Kaufrausch. Der Singles Day gilt als DIE Umsatz-Maschinerie, die selbst den Black Friday und den Cyber Monday zusammen in den Schatten stellt. Im Jahr 2018 verzeichnete Handels-Riese Alibaba einen Umsatz von rund 31 Milliarden US-Dollar. Pro Sekunde wurden rund 150.000 Online Bestellungen abgeschickt. Auch Shampoo-Hersteller Dr. Wolff aus Bielefeld erreichte einen neuen Verkaufsrekord. Binnen 24-Stunden verkaufte das Unternehmen rund 60.000 Flaschen Alpecin Coffein-Shampoo gegen Haarausfall.

Dr. Wolff setzt auf Standort China und bereitet sich auf Kaufrausch vor

Seit 2016 Jahren vertreibt Dr. Wolff Shampoo gegen Haarausfall inzwischen in mehreren Tausend stationären Drogeriemärkten sowie über Online-E-Commerce, Social-E-Commerce, Banking-E-Commerce und direkt via TV-Shows. Acht Mitarbeiter steuern von Shanghai aus Vertrieb & Marketing und bereiten mit den Kollegen in der Bielefelder Produktion das digitale Shopping-Event vor. „In diesem Jahr haben wir sehr großen Fokus auf die vierwöchige Vor-Verkaufsphase gelegt. Daher mussten Werbemaßnahmen und Warenverfügbarkeiten rechtzeitig abgesichert sein“, berichtet Fabian Schneider, verantwortlich für China und Nord-Ost-Asien bei Dr. Wolff.

Internationaler KnowHow-Transfer

Der geschäftsführende Gesellschafter, Eduard R. Dörrenberg, der das Asiengeschäft persönlich in den vergangenen Jahren von Singapur aus aufbaute, war pünktlich zum Start der Pre-Sale-Phase in der TV Sendung „Happy Camp“ zu Gast. Sogar in der größten chinesischen Abend-Show mit 300 Millionen TV-Zuschauern ging es vor wenigen Tagen um das Thema Haarausfall.

Chinesische Studenten exportieren deutsche Produkte ins Heimatland

Der Bedarf an „Made in Germany“ steigt stetig. Seit einigen Jahren, scheinen in Deutschland lebende chinesische Studenten Handelsplattformen zu nutzen, um Cross-Border-Geschäfte auch mit Shampoo aus Deutschland zu machen. Inzwischen reagieren Drogeriemärkte und bevorraten sich mit großen Aufstellern.