Jahresumsatz erstmals über 300 Millionen Euro

Dr. Wolff-Gruppe profitiert von weiterem Absatzrekord und neuen Coffein-Shampoos

2019-01-02 - Bielefeld

Dr. Wolff-Gruppe profitiert von weiterem Absatzrekord und neuen Coffein-Shampoos

Erstmals erzielt die Bielefelder Dr. Wolff-Gruppe einen Jahresumsatz von über 300 Millionen Euro. Mit rund 309 Millionen Euro (2017: 297,5 Millionen Euro) wächst die familiengeführte Unternehmensgruppe um rund vier Prozent. Für das Wachstum im Geschäftsjahr 2018 sorgten erfolgreiche Neuentwicklungen, wie Coffein-Shampoos gegen Haarausfall mit zusätzlichem Farbschutz.

200 Millionen Coffein-Shampoos verkauft

Jährlich steigert Dr. Wolff den Absatz kosmetischer und pharmazeutischer Produkte. Heute wird jedes zweite Coffein-Shampoo exportiert. Asien ist ein weiter expandierender Markt. „2004 sind wir mit Alpecin Coffein-Shampoo gestartet. 2015 haben wir die 100 millionste Flasche abgesetzt und jetzt nach nur drei Jahren weitere 100 Millionen Flaschen verkauft“, resümiert Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter bei Dr. Wolff. Der kumulierte Absatz von Shampoo zur Vorbeugung von Haarausfall liegt damit bei 200 Millionen Einheiten und trägt zum höchsten Jahresumsatz der 113-jährigen Unternehmensgeschichte bei. Inzwischen gilt die Dr. Wolff-Gruppe nach Red Bull als größter Abnehmer des Rohstoffes Coffein.

Haarausfall-Prävention mit innovativem Zusatznutzen spricht neue Käufer an

Wie gewohnt dient Alpecin mit Coffein der Prävention von Haarausfall. Mit neuen Formulierungen schützt es zusätzlich vor grauem Haar. Dazu brachten die Entwickler zwei Produkte auf den Markt, ein Shampoo mit dazugehörigem Conditioner, dem sogenannten „Braunverstärker“. Beim Waschen lagern sich nach physikalischem Prinzip Farbpigmente am Haar an und halten es dunkel. Ebenso sorgte das Coffein-Hybrid Shampoo im abgelaufenen Geschäftsjahr für neue Käufer. Dieses besonders milde Shampoo beugt Haarausfall vor und schützt zusätzlich vor juckender Kopfhaut.

Studie bestätigt Coffein als echte Alternative zu Arzneimittel

Coffein zählt zu den am längsten erforschten Inhaltsstoffen zur Prävention erblich bedingten Haarausfalls, dessen positiver Effekt auch das renommierte „British Journal of Dermatology“ bestätigte. Eine neue internationale Multicenterstudie1 zeigt eine Vergleichbarkeit von Coffein mit dem Arzneiwirkstoff Minoxidil in dessen maximal zulässiger Konzentration im Bereich Haarausfallprävention.

Damit qualifiziert sich Coffein als echte Alternative zum Arzneimittel, in der Prophylaxe erblich bedingten Haarausfalls, von dem rund 80 Prozent der Männer betroffen sind. Es stimuliert die Haarwurzel und blockiert den negativen Einfluss von Testosteron, welches für den vorzeitigen Ausfall verantwortlich ist.


1Studie „Wachstum begünstigende Effekte der Haarfollikel durch Anwendung von Coffein.“ https://www.karger.com/Article/FullText/481141